Freitag, 1. April 2011

Ausgeliehen #2

Eigentlich sollte man meinen, dass ich genug zu lesen hätte, auch für die Uni. Trotzdem habe ich mir heute noch zwei Bücher aus der Uni-Bibliothek ausgeliehen. Nummer eins (Das gefangene Lächeln) kommt aus dem Präsenzbestand, muss also am Montag wieder abgegeben werden. Da heißt es dann flott lesen. Bei 155 Seiten sollte dies aber ohne größere Probleme möglich sein.
Hier für euch die Information zu den Büchern:

Adolf Muschg - Das gefangene Lächeln

Klappentext:
Hat Josef vor bald fünfzig Jahren die Frau, die er zu lieben glaubte, umgebracht? Diese Geschichte kann er keinem Sechsjährigen erzählen. Also schreibt er dem Enkel einen langen Brief, den dieser in zwanzig Jahren einmal erhalten soll. Dann wird er lesen können, wie Josef auf sein Leben zurückblickt - nicht mit Stolz und Gefühlen des Glücks. Aufgewachsen in einem Klima von falscher Moral und Kälte, flüchtet er aus dem Elternhaus, um sich in der eigenen Generation eine neue Familie zu suchen. Was ihm in den Milieus der fünfziger und sechziger Jahre zustößt, mündet in jene schreckliche Tat, die Josef aus der Bahn wirft. Er flieht in die Ferne, bis nach Ägypten. Und dort begegnet ihm eine Frau, die sein Scheitern unverhofft beendet...





Mit dem Lesen hab ich schon begonnen und muss sagen, dass es sich bisher wirklich sehr gut liest. Zwar ist der Ich-Erzähler stark vom Kummer befallen, erzählt aber gleichzeitig auf frische und unterhaltsame Art und Weise.


Sven Regener - Herr Lehmann
Kurzbeschreibung nach Amazon: 
Kreuzberger sind schon komische Vögel. Sie sitzen Abend für Abend am Tresen, trinken Kristallweizen ohne Zitrone und gehen erst ins Bett, wenn Mutti in Bremen schon wieder aufsteht. Und wenn draußen die Mauer fällt, bestellen sie erst mal in Ruhe noch ein Bier. Denn was ist schon das Ende der Geschichte (denkt sich der Leser am Ende dieser Geschichte) gegen die Frage, ob die Zeit schneller oder langsamer vergeht, wenn man betrunken ist?
Herr Lehmann ist Kreuzberger. Kreuzberger sind Menschen, die irgendwann einmal aus Schwaben, Achim oder Herford nach Berlin gekommen und dort "hängen geblieben" sind. Herr Lehmann kommt ursprünglich aus Bremen und möchte eigentlich Frank genannt werden, aber das ignorieren seine Freunde: denn bald ist Herrn Lehmanns dreißigster Geburtstag. Und 30 Jahre alt zu werden, weiß Herr Lehmann, ist Scheiße, weil man da langsam "beginnt, eine Vergangenheit zu haben, eine gute alte Zeit und den ganzen Scheiß." Und weil auf einmal alle anfangen zu fragen, was man denn bitte schön anfangen wolle mit dem eigenen Leben. Denn dass jemand zufrieden damit ist, Kellner zu sein, ist in dieser Stadt, in der alle "eigentlich Künstler" sind, nicht vorgesehen -- "aber was ist das für ein trauriger Umgang mit dem, was man tut, wenn man es immer nur als Zwischenlösung ansieht, als nichts Richtiges?"
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Das klingt doch nach einer Geschichte, die mit einem Augenzwinkern begeistern kann. Ich bin gespannt, was mich erwartet!

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