Donnerstag, 16. Juni 2011

[Rezension] Michael Schröder - Jeder Tag endet mit dem Tod **

Autor: Michael Schröder
Titel: Jeder Tag endet mit dem Tod
Genre: Krimi/Science-Fiction
Seiten: 443
Verlag: Epidu
Veröffentlichung: 15. März 2011
ISBN: 978-3942584081
Preis: 14,90 Euro

Ausstattung: Der Titel nimmt meiner Meinung nach schon ziemlich viel von der eigentlichen Geschichte vorweg. Das Cover ist jedoch passend gewählt. Eine Uhr, die in einem Strudel umher gewirbelt wird und dazu noch jede Menge Blut sind eindeutige Hinweise auf den Inhalt des Buches.

Klappentext: Was passiert, wenn du immer wieder an den Anfang zurückkehren musst? Die dreizehnjährige Lisa bittet Elmar Kreuzer, einen erfahrenen Kripobeamten, um Mithilfe bei der Aufklärung eines Mordfalls. Sie kann nicht glauben, dass ihr Vater das zufällige Opfer eines Raubüberfalls geworden ist. Elmar ahnt nicht, dass er nun einen Wettlauf gegen die Zeit antreten muss, den nur er alleine gewinnen kann. Da, wo die Realität sich aufzulösen scheint, beginnt sein neues Leben. Dieses Leben endet jeden Tag aufs Neue mit dem Tod. Ein Kommissar, der einen Mörder finden muss, bevor er sich selbst verliert ...

Inhalt: Obwohl es schon lange nicht mehr sein Zuständigkeitsgebiet ist, gelingt es der jungen Lisa den Kriminalpolizisten Elmar Kreuzer davon zu überzeugen in ihrem Heimatort nach dem Mörder ihres Vaters zu fanden, denn sie kann nicht glauben, dass er einfach nur zur falschen Zeit am falschen Ort war. Auch Elmar merkt schnell, dass an der ganzen Sache etwas faul ist. Doch nach einiger Zeit ist klar: Elmar hat nur einen Tag, um den Mörder zu finden, denn wenn es ihm nicht am Freitag den 6. Oktober gelingt, wird er getötete und muss den Tag von Neuem beginnen. 

Meine Meinung:
Ich konnte mich leider von Beginn an nicht mit dem Protagonisten Elmar Kreuzer, dem Kripobeamten anfreunden. Er ist dieser typische Beamte, alleinstehend und der Meinung, dass er keine Zeit für eine Beziehung hat. Außerdem der Held, der kein Held sein will. Das macht ihn zu einer Figur, die man schon oft gesehen hat. Lisa, die Tochter des Ermordeten, ist eine starke kleine Persönlichkeit und hat mich mehr als einmal schmunzeln lassen. Doch um den Polizisten aufzuwiegen, taucht sie dann zu selten auf.
Für mich war die Geschichte langatmig und im Endeffekt auch langweilig. Der erste Freitag, den Elmar Kreuzer erlebt wird in epischer Breite erzählt, danach folgen noch fünf oder sechs weitere, die zwar nicht mehr so lang abgehandelt werden, doch es kann kaum Spannung aufkommen. Mein Verdacht fiel recht schnell auf den tatsächlichen Mörder und auch der zweite Handlungsstrang, der eben aus der Sicht des verrückten Mörders geschildert wird, kann das ganze leider nicht aufwerten.
Am Ende werden alle Fragen, die im Laufe des Buches aufgeworfen werden, beantwortet. Der Grund für den Mord ist dann aber auch wieder einer, den man schon x-mal so oder so ähnlich gehört, gesehen oder gelesen hat. 

Fazit: Mich konnte die Geschichte leider nicht überzeugen, da ich mit dem Protagonisten nicht warm geworden bin und ich über weite Strecken wirkliche Spannung vermisst habe. Dazu noch ein Ende, das zwar alles auflöst, aber nichts Ungewöhnliches mehr bietet.
Nun ja, wem es gefällt: Ich vergebe 2 von 5 Sterne. 

Über die Autor: Michael Schröder wurde 1966 in der Pfalz geboren, wuchs dort auf und ist seiner Heimat bis heute treu geblieben. Schon in den 70ern begann er Kurzgeschichten auf der Schreibmaschine zu schreiben. Er absolvierte eine Lehre als Radio- und Fernsehtechniker, schulte aber um und arbeitet heute als Computerspezialist. Er hat eine Frau und eine kleine Tochter.
Viele seiner Geschichten spielen in seiner Heimat. So ist er in dem Ort zur Schule gegangen, in dem die Handlung von „Jeder Tag endet mit dem Tod“ hauptsächlich spielt. Zur Homepage.

Dieses Buch habe ich als Rezensionsexemplar von BloggdeinBuch erhalten. Vielen Dank!

Kommentare:

  1. Danke für die ehrliche Rezension.

    Wer Infos rund um das Buch haben will: www.dieschroeders.net und dort auf die Fanpage zu dem Buch.

    Wer etwas auf der Webseite stöbert, wird auch erkennen, dass der zweite Teil davon schon geschrieben ist un der dritte und damit der Abschluss in Arbeit ist.

    So gesehen gibt es noch zwei weitere Abenteuer mit Elmar Kreuzer.

    Mit freundlichen Grüßen,
    Michael Schröder

    AntwortenLöschen
  2. Schöne Rezension, sehr ehrlich. Lg Diti

    AntwortenLöschen

Ich freue mich auf euren Kommentar!
Und verspreche: Ich werde sie alle beantworten :)