Sonntag, 23. Oktober 2011

[Rezension] Maria V. Snyder: Yelena und die Magierin des Südens ***

Autorin: Maria V. Snyder
Titel: Yelena und die Magierin des Südens
Originaltitel: Poison Study
Reihe: Study-Reihe (benannt nach den Originaltiteln)
1. Yelena und die Magierin des Südens
2. Yelena und der Mörder von Sitia
3. Yelena und die verlorenen Seelen
Genre: Fantasy
Seiten: 444
Veröffentlichung: 10. November 2006
ISBN: 978-3899413601
Preis: 7,95 (neue Auflage)

Klappentext: Kurz vor ihrer Hinrichtung wird Yelena ein außergewöhnliches Angebot gemacht: Sie bekommt das beste Essen, eigene Gemächer im Schloß und riskiert ihr Leben, falls jemand versucht, den Kommandanten von Ixia zu töten.
Und so entscheidet sich Yelena, unter Anleitung des Sicherheitschefs Valek Vorkosterin des Kommandanten zu werden. Aber Valek überlässt nichts dem Zufall: Damit sie nicht flieht, gibt er ihr regelmäßig Schmetterlingsstaub ins Essen. Und nur, wenn sie täglich das Antiserum von ihm erhält, kann sie ihren langsamen und qualvollen Tod verhindern.
Als Rebellen planen, Ixia in ihre Gewalt zu bringen, entwickelt Yelena magische Kräfte, die sie nicht kontrollieren kann. Doch Magie ist in Ixia unter Todesstrafe verboten. Einzig Yris, die Magierin des Südens, kann ihr jetzt noch helfen. Doch wenn Yelena versucht zu fliehen, wird der Schmetterlingsstaub sie langsam aber sicher vergiften.

Meine Meinung:
Das Leben einer Vorkosterin in den Mittelpunkt einer Geschichte zu stellen, war für mich von Beginn an ein sehr spannender Gedanke und konnte meine Neugier wecken. So erwartete ich eine spannende Handlung. Diese nahm mich auch auf Seite eins schon gefangen.
Ab der ersten Seite lässt sich dieses Buch sehr schnell und flüssig lesen. Das liegt zum einen an der einfachen Sprache, zum anderen an dem einzelnen Handlungsstrang, dem der Leser folgt. Es gibt zwar Rückblenden in Yelenas schreckliche Vergangenheit, aber es gibt keinen zweiten Protagonisten, der uns auch noch aus seiner Sicht die Geschichte erzählt.
Es lässt sich gut lesen, wie Yelena lernt mit den Giften umzugehen und wie skrupellos sie behandelt wird. Sobald aber klar wird, dass unsere Protagonistin eine Magierin ist, die nichts von ihrer Gabe weiß, läuft diese Geschichte in bekannten Bahnen. Verschiedene Mächte wollen ihre Kraft für sich nutzen, sie auf ihre Seite ziehen. Gleichzeitig muss sie um ihr Leben fürchten.
Über allem schwebt noch eine normale Liebesgeschichte, zu einem geheimnisvollen Mann, der eigentlich keinen Grund hat, dieses Mädchen zu lieben. Für mich als Leserin sind die großen Gefühle ausgeblieben, selbst wenn über Yelenas schreckliche Kindheit und Jugendzeit berichtet wurde und auch im Bezug auf die Liebe.
Die Autorin macht alles in allem wirklich nichts falsch und ich hatte auch einige Stunden Lesespaß, gleichzeitig begegnete mir hier aber leider auch nichts Neues, was ich nicht schon vorher kannte. Damit trete ich zwar den vielen sehr positiven Stimmen entgegen, aber ein Lieblingsbuch-Status kann es hier für mich nicht geben. 

Fazit: Hier findet sich eine gute und solide Fantasygeschichte, in der viele bekannte Elemente aufgegriffen und neu, aber auch in bekannten Mustern, zusammengesetzt werden. Für zwischendurch ist dieses Buch sicher ganz nett, aber Yelena wird mir leider nicht lange im Gedächtnis bleiben.
Ich vergebe 3 von 5 Punkte. 


Über die Autorin: „Posion Studys“ war Maria V. Snyders Debütroman. Er wurde 2005 zuerst veröffentlicht. Inzwischen ist die Trilogie abgeschlossen und die Autorin hat weitere Fantasyromane und auch Kurzgeschichten verfasst.
Sie lebt mit ihrem Mann, zwei Kindern und einer Katze in Pennsylvania, wo sie sich inzwischen vollständig dem Schreiben widmet.

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