Sonntag, 5. Februar 2012

Das Lesejournal

Wer die Bloggerszene auch nur annähernd im Blick hat, hat schon einige Bildchen gesehen. Doch auch ich möchte noch mein neues Lesejournal bzw. Lesetagebuch vorstellen.
Und ich habe einen Verwendungszweck, den ich so noch nirgendwo sonst gesehen habe. Dazu dann weiter unten mehr.

(alle Bilder in diesem Post werden beim Draufklicken größer!)

"Ex Libris" heißt dieses Lesetagebuch. Es ist in gebunden, klassisch schwarz und bestens dafür geeignet sich Notizen zu den gelesen Büchern zu machen. Denn dieses Notizbuch ist genau darauf ausgelegt. Die Prägung auf dem Einband sagt es schon: "Ex Libris" - lateinisch für "aus den Büchern". 


 Nachdem man sich auf der ersten Seite verewigen und festhalten durfte, wann man mit diesem Lesetagebuch begonnen hat, wird man im Folgenden gleich mit einem schönen Zitat auf das Kommende vorbereitet:




Im Buchinneren finden sich dann 156 leere Seiten. Das heißt es ist Platz für das Verewigen von 156 verschiedenen Büchern. (Fast) alles Wichtige hat eine eigene Spalte: Autor, Titel, wann es gelesen wurde, wann es erschienen ist, Genre, Bemerkung, Bewertung. Oben rechts gibt es zum Ankreuzen [  ] Buch und [  ] Hörbuch. Hier fehlt eindeutig das E-Book! Ich habe zwar noch keinen Reader und möchte das auch noch etwas nach hinten schieben, bis ich mir einen kaufe, aber über kurz oder lang kommt da wohl keiner drum herum. Hier besteht also im Lesejournal Nahcholbedarf!

Die ersten Seiten sind bei mir natürlich schon ausgefüllt und ich musste eine Weile überlegen, was ich da schreiben soll. Eine Kurzrezension? Hm... nee, das war mir irgendwie zu doof. Rezensionen schreib ich so viel im Internet. Da brauch ich das nicht noch handschriftlich machen. 
Entschieden habe ich mich nun für Zitate:
Die ersten ein bis zwei Sätze des Buches, mit random.org ausgelost ein bis zwei Zufallssätze aus dem Buch und dann noch die letzten ein bis zwei Sätze. Ich spoiler mir ja nichts, da ich das Buch schon kenne. Und meistens verraten die letzten zwei Sätze auch nicht gleich den gesamten Inhalt der Geschichte. ;-)


Mit diesem Raster am Buchende habe (auch) ich meine Probleme. Eine Liste für Bücher, die ich lese möchte, möchte ich nicht in ein Buch schreiben. Meine Amazon-Wunschliste nähert sich gerade den 130 Büchern. Das würde in einem Notizbuch keinen Sinn machen. Dann verschenke ich nicht allzu viele Bücher. Diese Seiten machen also auch keinen Sinn. Verliehen/Geliehen ist da schon besser, auch wenn ich da bisher noch nichts eingetragen habe. Meine Bücher sind mir so heilig, dass ich mir ganz gut merken kann, wer gerade auf sie aufpasst. ;-)
Das vierte Raster ist leer und kann flexibel beschriftet werden. Auch dafür habe ich noch keine zündende Idee. Aber das kommt vielleicht noch. ;-)
Mir wäre es im Ganzen lieber gewesen, wenn man dies hier weglässt oder zumindest kürzt und dafür noch einige Seiten mehr für die Bücher einfügt. 

Sehr praktisch ist aber zweifelslos das Inhaltsverzeichnis am Ende. Da kann man nach Nachname des Autors sortiert die Seitenzahlen eintragen und so ganz schnell innerhalb der 156 Bücher das Buch wiederfinden, das gerade gefragt ist. Wann habe ich das nochmal gelesen? Welche Zitate habe ich niedergeschrieben? Sehr praktisch!

Zum Schluss gibt es noch eine Falttasche:


Die sind immer praktisch. Ich lege ganz automatisch in meine Notizbücher vorne und/oder hinten irgendwas rein. Hier ist es dann sicher aufgehoben. Postkarten, die was mit Büchern zu tun haben oder sogar Autogrammkarten?

Alles in allem ist dies ein wunderbares Notizbuch, das extra auf Leseratten zugeschnitten wurde. Es ist zwar mein erstes, es wird aber sicher nicht mein Letztes sein. 156 Bücher sind aller Wahrscheinlichkeit nach bei mir innerhalb von 1 1/2 Jahren gelesen. Dann muss Ex Libris zwei her. Zum Glück gibt es beigelegte Aufkleber, mit denen man jedes Einzelne Lesetagebuch beschriften kann:


Bei mir steht jetzt (viele wissen es schon) die Examensvorbereitung an. Im Sommer schreib ich Staatsexamen und ich werde mir ganz sicher in nächster Zukunft fürs Lernen, fürs Notizen machen beim Lesen eines Aufsatzes, eines Buches, beim Zuhören in der Vorlesung oder im Kolloquium ein schönes Notizbuch von Leuchtturm1917 kaufen. Besonders die farbigen haben es mir ja angetan. Nur dann muss ich mich wieder entscheiden: Grün? Blau? Helleres Blau? Weiß? XD Hach, das Leben ist manchmal nicht einfach. ;-)

1 Kommentar:

  1. Danke für diesen Tipp. Ich suche schon seit einiger Zeit nach einem passenden Buchjournal und konnte mich bisher noch nicht entscheiden. Das habe ich gleich mal näher ins Auge gefasst!

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