Reihe: Edelstein-Trilogie
1. Rubinrot
2. Saphirblau
3. Smaragdgrün
Genre: Fantasy/Jugendbuch
Altersempfehlung: 12-15 Jahre
Seiten: 345
Verlag: Arena
Verlag: Arena
Veröffentlichung: Januar 2009
ISBN: 978-3401063348
Preis: 15,99 Euro
Liebe geht durch alle Zeiten : Rubinrot - Bei Amazon
Klappentext: Manchmal ist es ein echtes Kreuz, in einer Familie zu leben, die jede Menge Geheimnisse hat. Der Überzeugung ist zumindest die 16jährige Gwendolyn. Bis sie sich eines Tages aus heiterem Himmel im London um die letzte Jahrhundertwende wiederfindet. Und ihr klar wird, dass ausgerechnet sie das allergrößte Geheimnis ihrer Familie ist. Was ihr dagegen nicht klar ist: Das man sich zwischen den Zeiten möglichst nicht verlieben sollte. Denn das macht die Sache erst recht kompliziert!
ISBN: 978-3401063348
Preis: 15,99 Euro
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Klappentext: Manchmal ist es ein echtes Kreuz, in einer Familie zu leben, die jede Menge Geheimnisse hat. Der Überzeugung ist zumindest die 16jährige Gwendolyn. Bis sie sich eines Tages aus heiterem Himmel im London um die letzte Jahrhundertwende wiederfindet. Und ihr klar wird, dass ausgerechnet sie das allergrößte Geheimnis ihrer Familie ist. Was ihr dagegen nicht klar ist: Das man sich zwischen den Zeiten möglichst nicht verlieben sollte. Denn das macht die Sache erst recht kompliziert!
Meine Meinung:
Zeitreisen sind ein schwieriges Thema. Man muss darüber gar nicht lange nachdenken, um das zu erkennen: Was passiert, wenn ich mir selbst begegne? Wie soll das funktionieren, wenn ich zweimal in die gleiche Zeit reise? Wenn ich den gleichen Leuten begegne, mal früher, mal später? Und damals war ja alles anders. Die Mode, die Umgangsformen, einfach alles.
Besonders spannend ist in dieser Geschichte, dass nicht unsere Protagonistin Gwendolyn, sondern ihre Cousine Charlotte auf all diese Fragen und Probleme ihr Leben lang vorbereitet wurde, denn man hielt sie für die Auserwählte, die in der Zeit reisen kann. Nun ist es aber Gwen, die keine Ahnung von der Materie hat und eigentlich lieber auch ganz normal geblieben wäre.
Etwas schade ist, dass im gesamten ersten Teil die meisten Charaktere doch sehr eindimensional wirken. Es gibt eben Gwendolyn, das ganz normale, etwas tollpatschige Mädchen. Ihre beste Freundin, die immer zu ihr hält. Die unbeliebte, aber sehr gut aussehende Cousine und diesen einen Kerl, der super süß aussieht und in den sich beinahe jede Hals über Kopf verlieben muss. Das ist soweit nichts Neues und wird hier auch nicht in Details heruntergebrochen, sodass sich mehr Konflikte innerhalb der Charkatere offenbaren würden. Es bleibt die Hoffnung, dass dies in den nächsten Bänden eher der Fall ist.
Die Idee ist grundsätzlich sehr spannend, auch wenn die Geschichte nur langsam Fahrt aufnimmt. So wie Gwen selbst wird auch der Leser ins kalte Wasser geworfen und da niemand es für nötig hält, Gwendolyn, die die Geschichte aus der Ich-Perspektive erzählt, über alle Vorkommnisse aufzuklären oder ihr alles wichtige über zu erklären, bleibt auch der Leser über weite Teile im Dunkeln. Das hat den Vorteil, dass die Spannung erhöht wird und den Nachteil, dass vieles erst einmal unklar bleiben muss. Hierzu gehört zum Beispiel Gideons Verhalten. Gwen verliebt sich in Gideon und er verhält sich immer mal wieder sehr merkwürdig, was zumindest im ersten Band nicht näher erläutert wird. Natürlich muss dann gleichzeitig doch viel Zeit darauf verwendet werden, dem Leser näher zu bringen, wie diese Geschichte funktioniert, wo die Probleme und Konflikte liegen und worauf es hinauslaufen soll. Ist das geschehen, ist der erste Teil schon beinahe vorbei.
Das Buch ist sehr schön gestaltet, als Hardcover und mit Lesebändchen. Im Inneren ist den Kapiteln vorgeschaltet immer ein kurzer Text oder eine Grafik, die etwas mit dem Zeitreisephänomen zu tun. Das erhöht die Spannung und sieht schön aus, denn im ersten Band ist dieser Abschnitt immer rubinrot gehalten.
Der Humor, den insbesondere Gwendolyn an den Tag legt, ist der große Pluspunkt dieser Geschichte. Oft ziemlich sarkastisch, aber auch selbstkritisch und immer für einen blöden Spruch zu haben, muss man beim Lesen schmunzeln und teils sogar laut lachen.
Zeitreisen sind ein schwieriges Thema. Man muss darüber gar nicht lange nachdenken, um das zu erkennen: Was passiert, wenn ich mir selbst begegne? Wie soll das funktionieren, wenn ich zweimal in die gleiche Zeit reise? Wenn ich den gleichen Leuten begegne, mal früher, mal später? Und damals war ja alles anders. Die Mode, die Umgangsformen, einfach alles.
Besonders spannend ist in dieser Geschichte, dass nicht unsere Protagonistin Gwendolyn, sondern ihre Cousine Charlotte auf all diese Fragen und Probleme ihr Leben lang vorbereitet wurde, denn man hielt sie für die Auserwählte, die in der Zeit reisen kann. Nun ist es aber Gwen, die keine Ahnung von der Materie hat und eigentlich lieber auch ganz normal geblieben wäre.
Etwas schade ist, dass im gesamten ersten Teil die meisten Charaktere doch sehr eindimensional wirken. Es gibt eben Gwendolyn, das ganz normale, etwas tollpatschige Mädchen. Ihre beste Freundin, die immer zu ihr hält. Die unbeliebte, aber sehr gut aussehende Cousine und diesen einen Kerl, der super süß aussieht und in den sich beinahe jede Hals über Kopf verlieben muss. Das ist soweit nichts Neues und wird hier auch nicht in Details heruntergebrochen, sodass sich mehr Konflikte innerhalb der Charkatere offenbaren würden. Es bleibt die Hoffnung, dass dies in den nächsten Bänden eher der Fall ist.
Die Idee ist grundsätzlich sehr spannend, auch wenn die Geschichte nur langsam Fahrt aufnimmt. So wie Gwen selbst wird auch der Leser ins kalte Wasser geworfen und da niemand es für nötig hält, Gwendolyn, die die Geschichte aus der Ich-Perspektive erzählt, über alle Vorkommnisse aufzuklären oder ihr alles wichtige über zu erklären, bleibt auch der Leser über weite Teile im Dunkeln. Das hat den Vorteil, dass die Spannung erhöht wird und den Nachteil, dass vieles erst einmal unklar bleiben muss. Hierzu gehört zum Beispiel Gideons Verhalten. Gwen verliebt sich in Gideon und er verhält sich immer mal wieder sehr merkwürdig, was zumindest im ersten Band nicht näher erläutert wird. Natürlich muss dann gleichzeitig doch viel Zeit darauf verwendet werden, dem Leser näher zu bringen, wie diese Geschichte funktioniert, wo die Probleme und Konflikte liegen und worauf es hinauslaufen soll. Ist das geschehen, ist der erste Teil schon beinahe vorbei.
Das Buch ist sehr schön gestaltet, als Hardcover und mit Lesebändchen. Im Inneren ist den Kapiteln vorgeschaltet immer ein kurzer Text oder eine Grafik, die etwas mit dem Zeitreisephänomen zu tun. Das erhöht die Spannung und sieht schön aus, denn im ersten Band ist dieser Abschnitt immer rubinrot gehalten.
Der Humor, den insbesondere Gwendolyn an den Tag legt, ist der große Pluspunkt dieser Geschichte. Oft ziemlich sarkastisch, aber auch selbstkritisch und immer für einen blöden Spruch zu haben, muss man beim Lesen schmunzeln und teils sogar laut lachen.
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| englisches Cover |
Gesamtnote: 2-3
Charaktere: 2-3
Handlung: 2-3
Lesespaß: 2-3
Über die Autorin: 1995 begann die zu dieser Zeit nicht wirklich ausgelastete
Diplom-Pädagogin mit dem Schreiben. Seither hat Kerstin Gier zahlreiche
Frauen- und Liebesromane verfasst, die allesamt von ihren Leserinnen mit
Begeisterung aufgenommen werden. Gleich die erste Veröffentlichung,
"Männer und andere Katastrophen", wurde mit Heike Makatsch in der
Hauptrolle verfilmt. 2005 wurde Kerstin Giers Buch "Ein unmoralisches
Sonderangebot" mit dem DeLiA-Literaturpreis als bester deutschsprachiger
Liebesroman des Jahres ausgezeichnet. Besonderer Beliebtheit erfreut
sich auch die humorvolle Reihe rund um die "Mütter-Mafia".
Unterbeschäftigung wie in der Zeit vor der Schriftstellerei hat die
Autorin vermutlich länger nicht mehr erlebt. (Quelle)


Joahhh, kann ich nachvollziehen. Mir hat es super gefallen, aber ich empfinde es auch als der schwächste Teil der Edelstein Trilogie. Dafür hat dann Saphierblau voll bei mir eingeschlagen. Herrlich! Bist du da eigentlich schon durch? Und dann liest du ja gerade Heitz! Sehr schön! Wünsch dir ganz viel Spaß :-)
AntwortenLöschenDrück!
Damaris
Saphirblau werde ich wohl heute beenden. Habe noch so ca. 50 Seiten. Auch da bin ich nicht durchweg begeistert, aber ich lese es gerne. Es ist sehr lustig und macht Spaß. :)
LöschenJa, gleichzeitig lese ich noch "Blutportale", bin aber noch nicht weit. Kann noch gar nicht richtig einschätzen, worum es gehen soll ;)
Drück!!
Asaviel
Mir hat die Edelstein Trilogie zwar gut gefallen, doch ich finde man merkt hier gut, dass es Jugendbücher sind. Bei "Rubinrot" hat mich auch gestört, dass es so schnell vorbei war und man so hängengelassen wird. Da hast du es ja gut, dass schon alle drei Bände erschienen sind und nicht mehr warten musst. :-)
AntwortenLöschenlG Favola
Hey,
Löschenja, das merkt man wirklich. Es sind Jugendbücher ab 12. Das habe ich beim Lesen von Band 1 und auch während Band 2 jetzt auch immer wieder gedacht.
Und sie enden irgendwie so plötzlich, nach einem Mini-Höhepunkt irgendwie.
Naja, mal sehen, wie mir dann Smaragdgrün gefällt. Aber gut ist die Geschichte schon :)
Ich kann deine Rezi auch voll nachvollziehen, auch wenn ich an dem Buch trotzdem nicht viel zu meckern hatte ;)
AntwortenLöschenDas einzige was mich stört ist wirklich, dass man aus so einem Buch drei Teile machen musste. Ein bisschen umgeschrieben, ein bisschen gekürzt und schon hätte alles in ein Buch gepasst ohne gemeine Hänger und vor allem ohne jedes Mal 20 Euro ausgeben zu müssen.
Guten Morgen :)
LöschenJa, jetzt wo du es sagst. Nach Band 1 und 2 habe ich auch beinahe das Gefühl mit etwas gestraffter Handlung wäre das auch als ein dickes Buch möglich gewesen.
Es ist eine schöne Geschichte und ich lese sie auch gerne, aber die ganz große Begeisterung hat mich auch nach Band 2 noch nicht gepackt..
Grüße
Asaviel
Hallo du!
AntwortenLöschenJuhuu! Deine Rezi zu Rubinrot <3
Oft ist es ja so, dass man mit zu hohen Erwartungen an solch ein gehyptes Buch herangeht und am Ende etwas enttäuscht zurückbleibt.
Gwennys Humor ist aber unschlagbar, oder? Ach, habe ich mit ihr gekichert. Aber warte erst ab, bis Xemerius auftaucht ;)
Liebe Grüße
Anka