Dienstag, 31. Januar 2012

Monatsrückblick Januar 2012

Der erste von zwölf ist auch dieses Jahr geschafft. 
Für mich heißt das gleichzeitig, dass das Wintersemester beinahe rum ist. Diese Woche noch und Montag noch eine Klausur, dann sind erstmal Semesterferien, die aber deutlich arbeitsreicher als das Semester werden. ;-)

Mit meinem Lesemonat bin ich überaus zufrieden. Acht Bücher gelesen und eins abgebrochen. Insgesamt knapp 4300 Seiten. Das ist ein echt guter Schnitt. Besonders wenn ich bedenke, was ich zusätzlich noch für die Uni gelesen habe. Da kämen sicherlich noch einmal 4000 Seiten zusammen. o.O

Januar 2012
Gelesene Bücher: 8
Gelesene Seiten: 4260
Das sind 137 Seiten/Tag

1. Suzanne Collins: Panem 1 - Tödliche Spiele
2. Barrie, J.M.: Perter Pan in Kensington Garden
3. Weeks, Brent: Schwarzes Prisma
4. Collins, Suzanne: Panem 2 - Gefährliche Liebe
5. Jacquelyn Frank: Jacob
-. Keyes, Greg: Newtons Kanone (abgebrochen auf Seite 149)
6. Rebecca Gablé: Die Hüter der Rose
7. Stephan R. Bellem: Welt aus Staub
8. Janet Clark: Schweig still, süßer Mund 
 
Hörbücher: 3
Stunden: 35:27

1. Brandon Sanderson: Der Pfad der Winde
2. Maggie Stiefvater: Nach dem Sommer
3. Maggie Stiefvater: Ruht das Licht

Newtons Kanone hat mir irgendwie nicht zugesagt. 150 Seiten und es ist keine Spannung aufgekommen, daher habe ich es dann abgebrochen. Alle anderen Bücher waren wirklich richtig gut. und bis auf "Jacob" würde ich alle uneingeschränkt empfehlen. Für einen Liebling könnte ich mich aber nicht entscheiden. 
"Panem" ist irre spannend, "Schwarzes Prisma" High-Fantasy vom Feinsten, "Welt aus Staub eine Dystopie, die mit ihrem realistischem Gehalt eine Gänsehaut verursacht und "Schweig still, süßer Mund" ein überaus spannender Jugendthriller. Die Rezension zu letzterem folgt in den nächsten Tagen.
 
SuB Anfang: 35
Wunschzettel Anfang: 123 
 
Neue Bücher:
1. Leslie Parrish: Black CATs 02 - Im Netz des Todes (GK)
2. Kerstin Pflieger: Die Alchemie der Unsterblichkeit (GT)
3. Stephan R. Bellem: Welt aus Staub (GK)
4. Janet Clark: Schweig still, süßer Mund (RE)
5. Peter Schwanemann: Schatten im Nordosten (RE)

(GE) = Geschenk
(GT) = Getauscht
(GK) = Gekauft
(RE) = Rezensionsexemplar
 
SuB Ende: 30
Wunschzettel Ende:125
 
Meinen SuB konnte ich tatsächlich etwas abbauen. Fünf neue Bücher, Acht gelesen und noch zwei Bücher aussortiert. Die beiden Sabine Ebert "Hebammen-Saga"-Bücher. Diese Saga kann mich nicht fesseln, was ich besonders nach dem Roman von Gablé wieder gemerkt habe. 
Mein Wunschzettel umfasst aber weiterhin unglaubliche 125 Bücher o.O Obwohl ich da ab und an aussortiere. Es kommen ständig neue hinzu.

Was ist für nächsten Monat lesetechnisch geplant?
Ich muss relativ viele Uni-Bücher lesen, daran führt kein Weg vorbei. Ich hab ja über die Dramen von Schiller und Wilhelm Hauffs "Lichtenstein" berichtet. 

Fest eingeplant sind außerdem:
1. Peter Schwanemann: Schatten im Nordosten (lese ich aktuell)
2. Suzanne Collins: Panem - Flammender Zorn
3. Bettina Belitz: Splitterherz (ist heute bei mir angekommen und es wir dann schnell die gewünsche Inhaltsangabe geben)
4. Ein Buch von BdB - wird verraten, sobald ich es habe ;-)
5. Markus Heitz: Die Legenden der Albae 2

Das sind schon wieder fünf Bücher. Mehr möchte ich auch gar nicht im Voraus planen. Meistens drängt sich da ja noch das eine oder andere Buch dazwischen.
Der SuB soll auf jeden Fall abgebaut werden! Unter 30 ist das Ziel, was eigentlich kein so großes Problem darstellen sollte, da ich derzeit genau bei 30 bin. Ich hoffe, dass ich Ende des Monats vielleicht so bei 27 lande.

Noch einige Worte zum Bloggerleben:
Dieser Monat war für mich und meinen Blog der bisher erfolgreichste. Soll heißen: die meisten Zugriffe. Selbst die Monate, in denen ich Gewinnspiele veranstaltet habe, können mit über 4000 Klicks nicht mehr mithalten. Es macht natürlich umso mehr Spaß zu bloggen, wenn es viele Leser gibt, die mein Geschriebenes lesen. Ich freue mich über jeden, der seinen Weg hierher findet. Solltet ihr Wünsche, Anregungen oder Verbesserungsvorschläge oder auch Fragen haben, scheut euch nicht, mich anzuschreiben: Kommentar, E-Mail, Twitter - wie ihr mögt. Ich freu mich. :-)
 
Der neue Blog HazyMemories feiert sein einmonatiges Bestehen. Es macht Spaß für und mit euch Inhaltsangaben zu schreiben, um sie für alle zu Verfügung zu stellen. So findet man schnell wieder den Einstieg in eine Reihe oder kann alte Erinnerungen auffrischen.

Seit Montag zwitschere ich und bisher macht es wirklich Spaß und ich merke, dass ich was verpasst habe. Zumindest was aktuelle News in der Bücherwelt angeht. Außerdem scheint man so viel schneller mit anderen netten Bloggern ins Gespräch zu kommen. Ich hoffe, das weitet sich noch aus! Schreibt mich wirklich gerne an! Ich freu mich :-)

Langer Post mit viel Text. ;-)
Ich wünsche euch einen schönen Februar und würde mich freuen, wenn ihr ab und an mal reinschaut. ;-)

Außerdem die Frage:
Was habt ihr im Januar so gelesen? Gute Bücher? Eher schlechte? Erfolgreicher Lesemonat oder hättet ihr lieber mehr gelesen?

[Rezension] Rebecca Gablé: Die Hüter der Rose

Autor: Rebecca Gablé
Titel: Die Hüter der Rose
Reihe: Waringham-Reihe
1. Das Lächeln der Fortuna
2. Die Hüter der Rose
3. Das Spiel der Könige
4. Der dunkle Thron
Genre: historischer Roman
Seiten: 1113
Verlag: Bastei Lübbe
Veröffentlichung: 19. Januar 2006
Neuauflage: 25. Januar 2012
ISBN(Neuauflage): 978-3404156832
Preis (Neuauflage): 9,99 Euro

Klappentext: England, 1413: Der dreizehnjährige John of Waringham leidet darunter, im Schatten seiner ruhmreichen erwachsenen Brüder zu stehen. Als er glaubt, sein Vater wolle ihn in eine kirchliche Laufbahn drängen, reißt er aus und macht sich allein auf den Weg nach Westminster, um in den Dienst des jungen Königs Harry zu treten. An dessen Seite erlebt er die Wiederbelebung des hundertjährigen Krieges und die legendäre Schlacht von Agincourt. Doch Johns Gefangennahme setzt dem fröhlichen Ritterdasein ein jähes Ende. Kardinal Beaufort, des Königs Onkel und trickreichster Diplomat, kann ihn schließlich freikaufen. Der mächtige Kardinal ist seit jeher Johns väterlicher Freund, und selbst als John mit dessen Tochter Juliana durchbrennt und somit unerlaubt eine Lancaster heiratet, überdauert diese Freundschaft. König Harrys plötzlicher Tod auf dem Höhepunkt seines Ruhms schafft jedoch ein gefährliches Machtvakuum, sodass niemand mehr sicher ist, der einen Tropfen Lancaster-Blut in den Adern hat. Und während auf den Schlachtfeldern Frankreichs eine Jungfrau auftaucht, die die englischen Besatzer aus dem Land jagen will, beginnt John zu begreifen, dass er nicht nur um das Leben des kleinen Thronfolgers Henry bangen muss, sondern auch um das seiner eigenen Kinder ...

Meine Meinung:
Obwohl die Waringham-Bücher natürlich eine Reihe bilden und im Idealfall auch in der richtigen Reihenfolge gelesen werden sollten, ist es nicht unbedingt notwendig den vollständigen Inhalt von Band 1 (Das Lächeln der Fortuna) zu kennen, um die Handlung des zweiten Bandes gut zu verstehen und mit Spannung zu verfolgen.
Unser Protagonist ist der jüngste Spross der Waringham-Familie – John. Er soll im Prinzip ganz ähnlich wie sein Vater in eine kirchliche Laufbahn gedrängt werden, nimmt reiß aus und landet damit am Hofe des Königs. Und wie es für die Waringhamgs üblich ist, erlebt er dort eine ganze Menge.
Spannung bietet diese Geschichte von der ersten Seite an. John war mir auf Anhieb sympathisch, ebenso wie die andere wichtigen Charaktere der Geschichte. Genauso waren mir die Antagonisten sofort unsympathisch. Das erleichtert die Leseridentifikation mit dem Protagonisten ungemein.
Durch die sehr detailreiche Beschreibung der Charaktere, die sehr fein herausgearbeitet wurde und nur sehr wenige Stereotypen aufweist, erhält der Leser das Gefühl gute Freunde, die man schon lange kennt, auf ihrem Lebensweg zu begleiten.
Über weite Teile wird uns die Handlung aus Johns Sicht beschrieben, es gibt lediglich immer mal wieder kurze und wechselnde Einschübe anderer Personen, hierzu zählt zum Beispiel sein älterer Bruder Raymond, der am ehesten als das komplette Gegenteil zu dem pflichtbewussten John beschrieben werden kann.
Immer wieder liest man die Kritik, dass den armen Kindern dieser frei erdachten Familie einfach zu viel passieren würde in ihren Leben. Sie erleben und überstehen einen Schicksalsschlag nach dem anderen. Eher normale und ruhigere Jahre werden galant mit einem Zeitsprung abgedeckt. Tatsächlich ist es so, dass diese Bücher nicht die Menge an begeisterten Lesern anlocken würden, wenn sie weniger Handlung, weniger Spannung zu bieten hätten. Und darauf würde es zwangsläufig hinauslaufen. Wenn den Charakteren weniger zustößt, weniger passiert, kann es nur weniger spannende Szenen geben.
Unbedingt notwendig und vorhanden ist das Personenregister zu Beginn des Buches. Es treten eine ganze Menge Charaktere auf und da es zu den Zeiten, zu denen die Geschichte spielt, noch nicht die Namensvielfalt gab, wie wir es heute gewöhnt sind, gibt es mehrere Johns, mehrere Harrys. Da hilft eine Dramatis Personae immer den Überblick zu behalten.

Fazit: Mit diesem Buch folgt der Leser der zweiten Generation an Waringhams ins mittelalterliche England und wird damit in eine uns nicht mehr bekannte Welt entführt. Man kämpft an der Seite von Lords und Königen und leidet mit jungen Männern und Frauen. Wunderbare Geschichte, wunderbare Handlung. Ein fantastisches Buch!

Gesamtnote: 1
Charaktere: 1
Handlung: 1-2
Lesespaß: 1

Quelle
Über die Autorin: Rebecca Gablé wurde 1964 am Niederrhein geboren. Sie absovlierte das Abitur und eine Bankkauffraulehre. In diesem Beruf hat sie auch einige Jahre gearbeitet. 1990 hatte sie ihren ersten Roman geschrieben und widmete sich nun ganz dem Schreiben. Sie begann ein Literaturstudium und suchte einen Verlag für ihren Kriminalroman. Dieser erschien dann 1995. Ihr erster historischer Roman („Das Lächeln der Fortuna“) erschien 1997 und wurde ihr großer Durchbruch. Seitdem erscheint ungefähr alle zwei Jahre ein historischer Roman aus ihrer Feder. Sie alle wurden Bestseller. Außerdem ist die Autorin schon mehrfach durch Preise ausgezeichnet. Der vierte Teil der Waringham-Reihe erhielt vergangenes Jahr den Lovelybooks-Leserpreis. Zur Website der Autorin.

Montag, 30. Januar 2012

[Asaviels-Schnack] Wenn die Uni den SuB zu sprengen droht,...

... beschließt der findige Bücherliebhaber einfach, dass Unibücher in Zukunft nichts mehr auf dem SuB zu suchen haben. Also nichts auf dem regulären SuB. Sie bilden in Zukunft einen eigenen kleinen Bereich. Müssen natürlich gelesen werden und bilden einen "Stapel ungelesener Bücher", aber es ist mir zu frustrierend sie zu meinen SuB-Büchern zu rechnen. 
Seht euch an, was ich letzte Woche alles aus der Buchhandlung angeschleppt habe:

Die kleinen Reclamheftchen oben links sind Dramen von Schiller. (Bild wird beim Draufklicken übrigens größer.) Aber leider sind es noch nicht alle. Es fehlen drei oder so. Die muss ich demnächst noch organisieren. Waren in der Buchhandlung nicht vorrätig. Außerdem ist da ein Heftchen mit Texten von Schiller über seine Dramentheorie dabei. 
Dann die beiden großen Bücher. "Schiller Handbuch" hat 600 Seiten und ist nicht für die vollständige Lektüre gedacht, soll mir lediglich seine Dramen und seine Dramentheorie näher bringen. Ebenso wie dieses blau/gelbe Buch da. Ja... "Schillers Dramen und Dramentheorie" wird ein großes Thema sein und zwar bis Oktober. Es ist nämlich eines meiner mündlichen Themen. 
Die beiden anderen Themen sind zwar auch auf dem Bild oben repräsentiert, aber nicht ganz so deutlich. Das einfachere ist: "Expressionistische Lyrik" - das Buch vorne links ist eine Einführung mit einigen theoretischen Texten und eine Menge Gedichte. Expressionismus ist übrigens die Epoche von ca. 1905 bis 1925, wichtigste Vertreter Georg Heym, Gottfried Benn, etc. Die meisten werden diese mal in der Schule behandelt haben.
Thema Nummer drei lautet "Der historische Roman" und ist mit Wilhelm Hauffs "Lichtenstein" auf dem Bild zu finden. Dazu besuche ich (zum Glück) nächstes Semester noch ein Seminar. Denn zur Theorie des historischen Romans, besonders zu dem aus dem 19. Jahrhundert, weiß ich rein gar nichts. -.- Aber klingt zumindest spannend. ;-)
Also: Einiges zu lesen. Viel Schiller. ;-)

Und an euch die Frage:
Interessiert euch, was ich an der Uni mache? Welche Seminare? Was ich dafür lesen muss? Meine mündlichen Prüfungsthemen und mein schriftliches Prüfungsthema? Letzteres bekomme ich irgendwann in den nächsten Tagen. Ich berichte gerne darüber, aber natürlich nur, wenn es hier auch jemanden interessiert. ;-)

[Neuzugänge01/4] Ein Büchlein und Asaviel twittert jetzt

Ein Büchlein hat den Weg zu mir gefunden. 



Kurzbeschreibung: Fin war sich sicher, seit seiner Geburt in der Wüste beim Nomadenstamm der Brujin gelebt zu haben, und trotzdem raubten ihm immer wieder dieselben Fragen den Schlaf. Vor Angst hatte er sie nie ausgesprochen und doch würde er schon sehr bald einen Teil der Antworten erhalten – viel zu wenig, um das große Rätsel zu lösen und doch zu viel, um mit seinem alten Leben fortzufahren. So verlässt er seinen Stamm und die Wüste Sajem und sucht in der geheimnisvollen Welt des Planeten Telibs nach Spuren seiner Herkunft. Doch seine Suche stellt sich schwieriger dar als gedacht und wird schon bald nur noch einen Teil seiner Reise durch die von Magie und Intrigen gespaltene Welt ausmachen: Neue Fragen keimen auf, schwerwiegende Ereignisse drängen sich in den Vordergrund und gefährden plötzlich sein Leben… 

Ich bin mal gespannt. Die Welt wirkt auf den ersten Blick, das heißt nachdem ich den Prolog gelesen habe, sehr komplex. Ich lasse mich mal überraschen. ;-)



Außerdem möchte ich in diesem Post verkünden: Asaviel twittert jetzt. Ich muss gestehen, dass ich gegen Facebook weiterhin eine Abneigung pflege, aber Twitter. Ich hatte schon länger überlegt, dass das ganz lustig sein könnte und dass das eine Möglichkeit ist auch in der Buchblogger-Welt auf dem Laufenden zu bleiben. Außerdem kann man da eher kurze Kommentare zu einem bestimmten Thema abgeben, wenn man nicht gleich einen ganzen Blogpost machen will. So ein Thema wäre zum Beispiel Herr Asht. ;-) 

Ausschlaggebend war nun das Wochenende. Im Zuge meiner letzten Rezension zu dem aktuellen Buch von Stephan R. Bellem "Welt aus Staub" wurde ich über Twitter genannt und es wurde ein wenig gelästert. Natürlich habe ich das als Scherz verstanden, aber ich hätte mich schon gerne selbst zu Wort gemeldet, was ohne Twitteraccount schwierig ist. ;-) 
Diese Situation ist Vergangenheit, aber auf jede nächste kann ich nun reagieren: https://twitter.com/#!/Asaviels
Es wird natürlich immer wieder die aktuellen Informationen zu den neuesten Post auf beiden Blogs geben (Asaviels Bücher-Allerlei und Hazy Memories), dann aber auch Links zu interessanten/lustigen Videos, Artikeln oder ähnliches. Eher private Informationen, was mich gerade beschäftigt. Kommentare zu aktuellen Themen, was mir eben in den Kopf kommt.

Es wäre schön mit euch Buchbloggern, anderen Bloggern, Leseratten oder einfach nur interessanten Menschen in Kontakt zu kommen über Twitter. :-) 
Also folgt mir, ich würde mich freuen: *klick*

Sonntag, 29. Januar 2012

[HazyMemories] KW 3 und 4 - Wir bringen Licht ins Dunkel

Vier Wochen gibt es nun schon unsere neuen Blog "Hazy Memories", auf dem wir (Jasmin, Melanie und ich) zusammen mit Gastautoren Inhaltsangaben zu Büchern veröffentlichen.


Wie sich bis jetzt herausgestellt hat, nehmen wir hauptsächlich Buchreihen in Angriff, was sicherlich auch am meisten Sinn macht. Es werden nach und nach aber sich auch Einzelbücher dazu kommen.


Derzeit wird montags, mittwochs, freitags und sonntags jeweils eine Zusammenfassung veröffentlicht. Sollte sich noch der eine oder andere Gastautor finden lassen, der regelmäßig Lust hat bei uns zu veröffentlichen, würde der Samstag noch dazu kommen als zweite Gastautoren-Tag, neben dem aktuellen Sonntag.


Welche Zusammenfassungen sind aber nun in den vergangenen zwei Wochen neu dazu gekommen?





Und hier die komplette Liste. Die fett markierten Inhaltsangaben sin die neuen dieser Woche: 

A
Adrian, Lara: Geliebte der Nacht
Adrian, Lara: Gefangene des Blutes


C
Cole, Kresley: Eiskalte Berührung
Collins, Suzanne: Die Tribute von Panem - Tödliche Spiele
Collins, Suzanne: Die Tribute von Panem - Gefährliche Liebe
Condy, Ally: Cassia&Ky - Die Auswahl  


E
Elkeles, Simone: Du oder das ganze Leben 


F
Frank, Jacquelyn: Schattenwandler - Jacob 


H
Harris, Charleine: Vorübergehend Tot
Harris, Charleine. Untot in Dallas 


I/J
Jennings, Elizabeth: Shadows at Midnight 


R
Rowling, J. K.: Harry Potter und der Stein der Weisen
Rowling, J. K.: Harry Potter und die Kammer des Schreckens 


S
Singh, Nalini: Gilde der Jäger. Engelskuss
Stiefvater, Maggie: Nach dem Sommer 


T
Thackeray, William Makepeace: Jahrmarkt der Eitelkeit



Viel Spaß beim Lesen der Inhaltsangaben und beim Auffrischen der Erinnerungen. Wir freuen uns sehr über Kommentare. :-)
Falls ihr gerne Gastautor werden wollt, meldet euch doch einfach hier: hazymemories@web.de

Samstag, 28. Januar 2012

[Rezension] Stephan R. Bellem: Welt aus Staub

Autor: Stephan R. Bellem
Titel:
Welt aus Staub
Genre:
Dystopie
Seiten:
399
Verlag:
Ueberreuter
Veröffentlichung:
Januar 2012
ISBN:
978-3800095537
Preis:
16,95 Euro
Welt aus Staub - bei Amazon

Leseprobe auf Youtube von Stephan R. Bellem gelesen.


Klappentext: Im Jahr 2177 ist die Erde ein toter Planet. Ein Pilz hat sämtliche Vegetation vom Angesicht der Welt getilgt, und die überlebenden Menschen in die Zuflucht der Megacitys gezwungen. Einige wenige Reiche herrschen über Millionen von Mittellosen. In dieser dunkelsten Stunde der Menschheit erheben sich vier Menschen, um das Schicksal des Planeten zu verändern: Danny, ein junger Ingenieur in der einzigen Firma, die Lebensmittel herstellt; Tessa, eine Prostituierte, die sich Nacht für Nacht auf den Straßen einer der letzten Städte des Planeten durchschlägt; Elaine, eine Schmugglerin, die den sterbenden Planeten nach lebendigen Pflanzen absucht, die sie an den Meistbietenden verkaufen kann; und schließlich Sam, der an der ersten oberirdischen Plantage arbeitet, die die Menschheit vom Pilz befreien könnte. Wenn ihr Leben bis zu ihrer ersten Begegnung schon kein Zuckerschlecken war, so beginnt danach der Ärger erst richtig.

Meine Meinung:

Mit „Welt aus Staub“ entführt der Autor Stephan R. Bellem seine Leser in die Zukunft. In das Jahr 2177, in dem nichts mehr so ist, wie wir es heute kennen. Man wird beim Lesen mitten in dieser Welt abgesetzt und muss sich im Prolog förmlich wie die Protagonistin Elaine selbst durchschlagen. Dabei wird die Umgebung so gut und eindringlich beschrieben, dass man beinahe das Gefühl hat, selbst in dieser Welt aus Staub zu stehen.
Auf den nächsten Seiten, auf denen auch die Megacity beschrieben wird, in der die Handlung hauptsächlich spielt, hatte ich am Anfang erst einmal das Gefühl, dass ein paar Mal zu oft beschrieben wird, wie es dort aussieht, dass die Natur komplett fehlt. Kein Grashalm, kein Unkraut, schon gar keine Zimmerpflanze oder ein Baum am Straßenrand. Tatsächlich ist es aber notwendig, dass dies dem Leser aus Sams Perspektive mehr als einmal vor Augen geführt wird, denn beim ersten Lesen ist es einfach unvorstellbar. Selbst in der größten Stadt sieht man heutzutage ein wenig Grün, dass sich in einer Asphaltritze festklammert oder einen Baum, Grünstreifen, Vorgärten. Es fällt nicht leicht, sich eine andere Welt vorzustellen. Ist der Leser aber diesen Schritt gegangen, kann man sich auch in Sam hineinversetzen, der von der Künstlichkeit, der nachgemachten Welt, um sich herum einfach nur genervt, frustriert, ja förmlich angeekelt ist. Ich hatte erst den Eindruck, ich hätte es mit einem Jammerlappen zu tun, aber das ist nicht der Fall. Es wird einfach eindringlich beschrieben, wie es in ihm aussieht und wenn man sich auf die Geschichte einlässt, wird auch der Leser sagen: Ja, so sähe es in mir auch aus, wäre ich in seiner Situation.
Die Handlung ist von Beginn an spannend und das ist weniger ein Verdienst von Actionszenen – diese sind in diesem Buch nur sparsam an exponierten Punkten eingesetzt – sondern ein Verdienst der entstehenden Fragen. Was geschieht hier? Was hat das alles zu bedeuten und wie hängen die einzelnen Charaktere da mit drin? Diese Fragen stellen sich und die Spannung schleicht sich förmlich an, ohne dass ich sie erst bemerkt habe. Selbst wenn ich beim Lesen unterbrochen wurde, kreisten meine Gedanken noch um Sam, Paul, Elaine und Tessa und versuchten das Puzzle zu einem Ganzen zusammen zu setzen. Man rätselt mit den Charakteren und obwohl der Leser durch die verschiedenen Perspektiven, aus denen erzählt wird, vor jedem einzelnen Charakter einen Wissensvorsprung hat, gelingt es dem Autor die Auflösung zu verschleiern. Erst wenige Seiten bevor dem Leser das Puzzle in seiner Gesamtheit präsentiert wird, hatte ich es für mich zusammengesetzt. Die Handlung bleibt also bis zuletzt nicht vorhersehbar.
Erwähnt werden muss hier, dass ich persönlich einen All-Age-Roman erwartet hatte. Das wird so tatsächlich nirgendwo gesagt, aber vermutlich durch die Aufmachung und auch durch das Genre, das im Moment mehr oder weniger ein „All-Age-Dystopien-Genre“ ist, hatte ich das vorausgesetzt. Es ist aber definitiv kein All-Age-Roman und kein Jugendbuch. Für diese Genres sind einige Szenen zu brutal beschrieben oder sexuell aufgeladen. Das macht es für den erwachsenen Leser aber spannender und stellt die Gesellschaft, die man in diesem Roman antrifft, klarer dar. Es passt zu den menschlichten Abgründen, die hier teilweise auftreten.
Die Sprache ist klar und eingängig. Die Charaktere, insbesondere die männlichen, haben einen sehr aktuellen Sprachschatz, was eine schnelle Lektüre des Buches unterstützt, damit möglichst bald Antworten auf die Fragen, die man sich stellt, bekommt.

Fazit: In der Masse der erscheinenden Dystopien hervorzustechen, ist derzeit sicherlich ein kleines Kunststück, denn Dystopien sind angesagt und beliebt. „Welt aus Staub“ schafft es damit positiv aufzufallen, dass ein Setting geschaffen wird, das auf einer relaistischen Grundlage fußt und erklärt wie es mit der Welt und der Natur soweit kommen konnte. Dieses Setting wird mit einer spannenden Handlung verknüpft, die dadurch lebt, dass man als Leser nach Antworten auf die entstehenden Fragen verlangt.

Gesamtnote: 1-2
Charaktere: 1-2
Handlung: 1-2
Lesespaß: 2

Welt aus Staub - bei Amazon

Über den Autor: Stephan R. Bellem wurde 1981 in Heidelberg geboren und wuchs auch in der näheren Umgebung auf. Nach einem abgebrochenen VWL-Studium, schloss er eine Bankkaufmann-Lehre ab und hängte dann ein Soziologie-Studium an.

Zum Schreiben kam Stephan R. Bellem über die Rollenspiel-Welt. Als Meister einer DSA (Das schwarze Auge)-Runde konnte er seiner Kreativität beim Erschaffen einer eigenen Geschichte freien Lauf lassen. Später wollte er sein eigenes Rollenspiel-Szenario erschaffen. Die Regeln hat er nie aufgestellt, aber die Welt bildet den Hintergrund für einige seiner Geschichte. So für die Tirlogie „Die Chroniken des Paladins “ und „Bluttrinker "
Stepan R. Bellem führt neben einer Homepage auch einen Blog.

Dienstag, 24. Januar 2012

[VonDerNadelGehüpft] Zora ist ihr Name

Das Strickfieber hat mich voll erwischt. Die Sucht nach Wolle und Stricken hat mich gepackt. Ich kann gar nicht aufhören. Wolle kaufen ist zwar gerade nicht drin, da kein Geld, aber dafür stricken. *hihi*

Regina Satta hat sooo schöne Designs entworfen, für Socken. So schön und so einfach formuliert, dass selbst ich sie verstehe. 
Also habe ich nun das erste Mal in meinen Leben ein Zopfmuster gestrickt und bin irre stolz:

Die Zora von Satta-Designs












Aus ganz normaler Sockenwolle in Größe 38. Ich hab 64g Wolle verbraucht. Und hiermit festgestellt, dass ich wohl ziemlich fest stricke. Mir wurde gesagt, dass sie wohl auch mit 41 bei der angegebenen Maschenzahl passen würden, aber ich würde sagen, dass es schon mit 39 eng wird. Mir passen sie perfekt. ;-) Aber auch wenn ich sie sehr hübsch und niedlich finde, werden sie wohl nicht bei mir bleiben. Es sind nicht so ganz meine Farben.

Montag, 23. Januar 2012

[Neuzugänge01/3] Ich brauche mehr Zeit!

Zwei neue Bücher durften vergangene Woche bei mir einziehen. 
Ich finde, dass ich mich wacker schlage. Das sind dann erst Buch Nummer 3 und 4 für diesen Monat. Buch Nummer 5 ist auf dem Weg und dann dürfte es das gewesen sein. Eventuell noch Buch Nummer 6, aber mehr ist nicht geplant. Dabei habe ich noch einen Amazon-Gutschein und einen Gutschein meiner ortsansässigen Buchhandlungen.
Aber meine Hoffnung ist ja auch, dass ich den Monat mit weniger Büchern beende, als anfange...

Stephan R. Bellem - Welt aus Staub
Kurzbeschreibung:
Im Jahr 2177 ist die Erde ein toter Planet. Ein Pilz hat sämtliche Vegetation vom Angesicht der Welt getilgt, und die überlebenden Menschen in die Zuflucht der Megacitys gezwungen. Einige wenige Reiche herrschen über Millionen von Mittellosen. In dieser dunkelsten Stunde der Menschheit erheben sich vier Menschen, um das Schicksal des Planeten zu verändern: Danny, ein junger Ingenieur in der einzigen Firma, die Lebensmittel herstellt; Tessa, eine Prostituierte, die sich Nacht für Nacht auf den Straßen einer der letzten Städte des Planeten durchschlägt; Elaine, eine Schmugglerin, die den sterbenden Planeten nach lebendigen Pflanzen absucht, die sie an den Meistbietenden verkaufen kann; und schließlich Sam, der an der ersten oberirdischen Plantage arbeitet, die die Menschheit vom Pilz befreien könnte. Wenn ihr Leben bis zu ihrer ersten Begegnung schon kein Zuckerschlecken war, so beginnt danach der Ärger erst richtig. 

Welt aus Staub ist das inzwischen siebte Buch des Leipziger Buchautors Stephan R. Bellem. Die letzten beiden (Portal des Vergessens Die Wächter Edens) habe ich gelesen und als das neue Buch angekündigt wurde, habe ich sofort eine Vorbestellung bei Amazon aufgegeben. Das neue Buch ist eine Dystopie, liegt also das Genre betreffend voll im Trend. Nun muss es nur noch inhaltlich überzeugen. Ich bin gespannt. Die Rezension wird sicherlich noch diese Woche folgen.

Kurzbeschreibung: Ich beobachte dich. Jeden deiner Schritte. Du solltest vorsichtig sein. Zwing mich nicht, auch dich zum Schweigen zu bringen.
Janas beste Freundin Ella ist verschwunden. Auch wenn die Polizei nicht an ein Verbrechen glaubt, steht für Jana eines fest: Ella würde niemals einfach so abhauen. Sie beschließt, auf eigene Faust zu recherchieren. Dabei kommen Dinge ans Tageslicht, die Jana an ihrer Freundschaft zu Ella zweifeln lassen. Und die sie in große Gefahr bringen, denn ihre Suche hat sie dem Täter nahe gebracht. Zu nah. 

Vergangene Woche schrieb mich Janet Clark an, ob ich nicht Lust hätte ihr neues Buch zu lesen und zu rezensieren. Im Zuge einer LB-Leserunde habe ich ihren Debütroman "Ich sehe dich" gelesen und rezensiert. Und dieser Thriller konnte mich auf ganzer Linie überzeugen. 
"Schweig still, süßer Mund" ist nun ebenfalls ein Thriller, aber an ein jüngeres Publikum gerichtet. Ein Jugendbuch für junge Erwachsene. Ich verspreche mir einige spannende Lesestunden.

Und wie schon eingangs erwähnt, habe ich mal wieder das Gefühl, die Tage müssten mindestens um 100% verlängert werden, um all das zu machen, was ich muss und/oder will. Hach... naja, machen wir das Beste aus den 24 Stunden, die wir haben. ;-)

Samstag, 21. Januar 2012

[Rezension] Frank, Jacquelyn: Schattenwandler - Jacob

Autorin: Jacquelyn Frank
Titel: Schattenwandler - Jacob
Originaltitel: The Nightwalkers 01 Jacob
Reihe: Schattenwandler
1. Jacob
2. Gideon
3. Elijah
4. Damien
5. Noah
Genre: Romantik-Fanatsy
Seiten: 384
Verlag: Lyx-Egmont
Veröffentlichung: 15. August 2009
ISBN: 978-3802582363
Preis: 9,95 Euro

Klappentext: Seit Anbeginn der Zeit gibt es die dämonischen Schattenwandler. Die Liebe zu Sterblichen ist ihnen verboten. Ein Mann wacht darüber, dass dieses Gesetz eingehalten wird: Jacob. Siebenhundert Jahre widerstand er jeglicher Versuchung, richtete zahllose Schattenwandler, die sich bei Vollmond ihren dunklen Trieben hingaben. Doch als er die schöne Isabella rettet, flammt eine Leidenschaft in ihm auf, die er nie zuvor kannte. Und nun ist es Jacob selbst, der das eherne Gesetz der Schattenwandler bricht.

Meine Meinung:
Die Romantasy-Bücher sind oft einfach zusammen zu fassen: Ein hilfloses kleines Mädchen wird von einem ach so bösen Mann, vorzugsweise Vampir oder Werwolf aufgegriffen. Sie verlieben sich in einander, aber das Schicksal steht ihnen im Weg.
So ähnlich ist es auch hier. Der Mann ist ein Dämon, das Mädchen hält sich für hilflos, was sich aber relativ schnell als Trugschluss herausstellt. Und das ist einer der Punkte, der wirklich Spaß macht an dieser Geschichte: Bella muss nicht ständig beschützt werden, sie kann ganz gut auf sich selbst aufpassen. Sie hat gewisse Aufgaben, die Zukunft der Dämonen liegt auf ihren Schultern. Es macht Spaß zu sehen, wie diese Dämonen, die im allgemeinen sehr von sich überzeugt sind, von einer jungen Frau in Grund und Boden geredet werden oder auch im Kampf mal eins auf die Nase bekommen.
Die Idee, die hinter dieser Geschichte steht, ist wirklich gut. Dämonen und Druiden werden zusammengeführt und bekommen eine gemeinsame Vergangenheit verpasst. Leider geht diese Idee über weite Teile etwas unter, weil sie mit wenig Handlung unterfüttert wird. Vieles von dem, was geschieht, was die Verhältnisse und die Sichtweisen ändert, passiert im Dialog. Das ist generell nichts Schlechtes, aber dadurch gibt es relativ wenig echte Handlung, in der etwas passiert. Verstärkt wird das noch durch den Umstand, dass Jacob und Bella über ihre Gedanken miteinander kommunizieren können, die Gedanken des anderen lesen. Dadurch muss keine Handlung zeigen, was man denkt, was man fühlt. Das Gegenüber weiß es sofort einfach so.
In einer Romantasy dürfen die Erotikszenen nicht fehlen. Das legt schon das Cover nah und wird auch in der Handlung das eine oder andere Mal aufgegriffen. Natürlich immer mit unseren beiden Protagonisten Jacob und Bella. Diese Szenen sind gut geschrieben, eindringlich aber dabei nicht zu plump oder gekünstelt.
Den Lesespaß deutlich erhöht hat die humorvolle Note, die im gesamten Buch mitschwingt. Eine Spur Sarkasmus ist scheinbar jedem Dämon zu Eigen. Dazu kommt Bellas ganz eigene Naivität und Unerfahrenheit, die zumindest dem Außenstehenden doch Heiterkeit beschert.
Welche Frage natürlich aufkommt ist diese: Ist die Namensgebung ein Zufall? Bella und Jacob, Isabella und Jacob. Dann ist Jacob noch extrem gut aussehend und erinnert in weiten Teilen an einen Jacob aus einem anderen Buch. Einem Buch, in dem Bella und Jacob nicht zueinander gefunden haben. Das kam mir etwas merkwürdig vor.
Wirklich nervig war aber, dass dieser gut aussehende Jacob dauernd beschrieben wurde. Schon nach den ersten dreißig oder vierzig Seiten weiß der Leser wie heiß dieser Kerl ist, zumindest aus Bellas Augen. Das hält sie aber keineswegs davon ab, dass alle paar Dutzend Seiten wieder ausführlich zu beschreiben. Diese Absätze habe ich dann irgendwann nur noch quergelesen, weil sie einfach überflüssig sind.
Erzählt wird die Geschichte aus Jacobs und Bellas Sicht. Dabei wechselt der Erzähler ohne erkennbaren Rhythmus und auch ohne für den Leser erkennbare Markierung absatzweise zwischen den beiden Protagonisten. Das kann manchmal etwas verwirrend sein, weil man nicht immer sofort weiß, wessen Gedanken das nun sind. Bellas oder Jacobs?

Fazit: Trotz einiger Kritikpunkte an Charakteren und Handlung bleibt doch viel Lesespaß übrig. Die Geschichte lässt sich leicht verfolgen, der Schreibstil ist flüssig und so kann man diese Buch gut mal zwischendurch oder in Bus und Bahn lesen. Man lernt außerdem in Band 1 schon beinahe alle Dämonen kennen, die dann in den Folgebänden die Hauptrolle übernehmen, was die Neugier auf die nächsten Bände weckt.

Gesamtnote: 3-4
Charaktere: 3
Handlung: 3-4
Lesespaß: 2
Zusatz:
Notenabzug aufgrund der übertriebenen und allzu häufigen Beschreibung von Jacobs körperlichen Vorzügen

Über die Autorin: Jacquelyn Frank wurde in New York geboren und lebt heute in North Carolina. Sie ist eine der erfolgreichsten US-Autorinnen von Romantic-Fantasy-Romanen. Ihre Schattenwandler-Serie gewann 2006 den Romantic Times Award. (Quelle)

Donnerstag, 19. Januar 2012

[Rezension] Suzanne Collins: Die Tribute von Panem - Gefährliche Liebe

Autor: Suzanne Collins
Titel: Die Tribute von Panem – Gefährliche Liebe
Originaltitel: Catching Fire
Reihe: Die Tribute von Panem
1. Tödliche Spiele
2. Gefährliche Liebe
3. Flammender Zorn
Genre: Dystopie
Seiten: 431
Verlag: Oetinger
Veröffentlichung: 19. Mai 2010
ISBN: 978-3789132193
Preis: 17,95 Euro

Klappentext: Seitdem Katniss und Peeta sich geweigert haben, einander in der Arena zu töten, werden sie vom Kapitol als Liebespaar durch das ganze Land geschickt. Doch da ist auch noch Gale, der Jugendfreund von Katniss. Und mit einem Mal weiß sie nicht mehr, was sie wirklich fühlt oder fühlen darf. Als immer mehr Menschen in ihr und Peeta ein Symbol des Widerstands sehen, geraten sie alle in große Gefahr. Und Katniss muss sich entscheiden zwischen Peeta und Gale, zwischen Freiheit und Sicherheit, zwischen Leben und Tod… 

Meine Meinung:
Nach dem Ende des ersten Teils weiß man schon inhaltlich, dass das nicht alles gewesen sein kann. Wir haben es hier mit einer klassischen Trilogie zu tun, die keinen abgeschlossenen ersten Band bietet, sondern den ersten Teil einer Geschichte mit einem Höhe- und einem Wendepunkt. Offene Fragen, Probleme und Komplikationen werden in Band zwei aufgegriffen.
Und so ist es auch. Nach wenigen Seiten kann der Leser sofort wieder in die Welt von Katniss eintauchen. Man ist wieder in Panem, sitzt mit ihr im Wald, läuft mit ihr durch den Saum, durch Distrikt 12 oder fühlt sich etwas unwohl im neuen Haus. Auch dieses Mal wird die Geschichte komplett aus ihrer Sicht und aus der Ich-Perspektive erzählt, wodurch man sich mit ihr am meisten identifizieren kann. Katniss ist und bleibt wie in Band eins. Sie handelt oft spontan und intuitiv, ist ziemlich leicht zu verärgern und aufbrausend.
Im Klappentext steht viel über Peeta und Gale. Natürlich ist das ein Thema. Die beiden jungen Männer, die sie lieben und so wie es scheint, empfindet ja auch sie für beide liebevolle Gefühle. Gleichzeitig geht die Geschichte aber auch wieder einen Schritt weiter. Katniss muss selbst wieder um das Überleben kämpfen. Hier hat mich etwas gestört, dass die Geschichte sehr der aus dem ersten Band ähnelt. Obwohl sich die Charaktere, zumindest Katniss, etwas weiterentwickelt hat, ist dies nicht mit der Beziehung zwischen den Charakteren geschehen. Peeta und Katniss Beziehung steht still, ebenso die zu Haymitch, zumindest beinahe. Und auch die Handlung selbst weist wenig Neues auf, was nicht schon aus Band 1 bekannt wäre.
Natürlich ist das Bekannte aber so gut, dass sich daraus auch eine gute zweite Geschichte machen lässt. Sie konnte aber mich nicht mehr so vollkommen begeistern wie es die erste Begegnung mit Katniss, Peeta und Gale konnte.
Der Schreibstil bleibt wie gewohnt flüssig und dem Jugendbuch angepasst. Wieder wird die Geschichte in der Gegenwart erzählt, was die Spannung erhöht, da es das Gefühl von Aktualität vermittelt.
Der dritte und letzte Band wird natürlich auch von mir gelesen und da ich dort neue Handlung erwarte, erwarte ich auch, dass mich dieses Buch noch einmal völlig überzeugen und mitreißen kann.
Fazit: Der zweite Teil der Panem-Trilogie knüpft inhaltlich dort an, wo Teil eins endet, kann aber nicht ganz die hohe Spannung aufbauen, die man schon kannte. Die Geschichte ist immer noch sehr gut und der Leser möchte am Ende auch auf jeden Fall wissen wie das endgültige Schicksal von Katniss, Peeta und Gale aussieht, völlig begeistern kann sie mich aber nicht mehr.

Gesamtnote: 2
Charaktere: 2
Handlung: 2-3 
Lesespaß: 2 
Zusatz: - keiner - 


Über die Autorin: An das Jahr 2003 wird sich die Amerikanerin Suzanne Collins sicher gern erinnern. Damals erschien "Gregor und die graue Prophezeiung", ihr erster Roman für Kinder und Jugendliche. Die Geschichte des New Yorker Jungen, der unter der Stadt das Reich der Unterländer entdeckt, faszinierte sowohl junge als auch erwachsene Leser, und das Buch schoss in die Bestsellerlisten. Schon vorher hatte die 1962 in New Jersey geborene Autorin Drehbücher für preisgekrönte Kinderserien im amerikanischen Fernsehen geschrieben. Mittlerweile sind weitere "Gregor"-Bücher erschienen und auch das Nachfolgebuchprojekt, "Die Tribute von Panem", wurde hochgelobt und in Deutschland 2010 für den "Jugendliteraturpreis" nominiert. Suzanne Collins lebt mit ihrer Familie und einigen Katzen in Connecticut.(Quelle)

Mittwoch, 18. Januar 2012

Neues Bewertungssystem

Ja, ich habe mich endlich entschieden, dass und welches neue Bewertungssystem ich einführen werde. 

Richtig nachdenklich gemacht, hat mich Myriel, als sie vor Kurzem ihr Bewertungssystem umgestellt hat. Dieses fünf Sterne/Punkte/was auch immer-System hat gewisse Vorteile ja. Aber es hat auch deutliche Nachteile. Der größte Negativpunkt ist ganz klar die Subjektivität. Gerade die 3-Sterne-Bewertung ist fragwürdig. Für manche sind 3 Sterne extrem schlecht, für andere ist das noch ein gutes Buch.
Für mich war drei Sterne immer: Gutes Buch, aber jetzt nicht sonderlich überragend. Viele lesen aber drei Sterne Bücher nicht, weil sie zu schlecht sind.

Also sollte eine Lösung her.
Ich habe mich jetzt für die "Noten" entschieden. Es wird also in Zukunft Schulnoten geben. Wie bekannt von 1-6. Dabei sind 5 und 6 durchgefallen. 
Hier mal aufgeschlüsselt:

1 - sehr gut - Dieses Buch überzeugt auf ganzer Linie und kann mich völlig begeistern
2 - gut - Das Buch ist gut und auf jeden Fall lesenswert.
3 - befriedigend - Das Buch ist wirklich in Ordnung, weist aber auch unübersehbare Schwächen auf
4 - ausreichend - Das Buch kann nur in einigen Teilbereichen überzeugen, die die Schwächen aber kaum aufwiegen können

5 - mangelhaft - Es gibt einige Tendenzen, die positiv erscheinen, im Ganzen ist das Buch aber nicht zu empfehlen
6 - ungenügend - Das Buch ist völlig durchgefallen und kann nicht überzeugen
So wird die Gesamtnote aussehen. Es wird ganze (1,2,3,4,5,6) und halbe (1-2,2-3,3-4,4-5,5-6) Noten geben. Nichts dazwischen.

Ich möchte aber auch Teilnoten vergeben für
1. Handlung
2. Charaktere
3. Lesespaß
Auch hier wird jeweils von der Note 1-6 benotet.
Aus diesem Durchschnitt ergibt sich die Gesamtnote von oben. ABER: Es kann Notenverbesserungen oder auch Abzüge geben, wenn es besondere Auffälligkeiten gibt zum Beispiel:
Verbesserungen:
Überzeugender Humor
Spannung, dass man das Buch kaum aus der Hand legen kann
...
Abzüge:
holpriger Schreibstil
Längen durch unnötige/doppelte Beschreibungen
...

Diese Auffälligkeiten werde ich gegebenenfalls einzeln bennen und es wird sie NICHT bei jedem Buch geben.

Das neue Bewertungssystem werd ich ab der nächsten Rezension umsetzen. Ich werde versuchen alte Rezensionen anzupassen. Dass ich das aber wirklich durchziehe, kann ich noch nicht versprechen, weil es schon einige Rezensionen wären, die ich neu überdenken muss. ;-)

Dienstag, 17. Januar 2012

[Asaviels-Schnack] Es gibt ein bisschen was zu schnacken

Immer wieder in den letzten Tagen habe ich gedacht: 
"Ach, darüber könntest du auf deinem Blog ein bisschen schnacken." Dann hab ich es immer doch nicht getan. Warum? Irgendwie bin ich im Moment etwas schreibfaul. Darum gibts auch verhältnismäßig wenig Kommentare von mir auf anderen Blogs. Ich lese aber fleißig überall mit. 
Und ich hänge auch mit den Rezensionen etwas hinterher. Es stehen noch drei aus - zu "Jacob" von Jacquelyn Frank, "Panem - Gefährliche Liebe" von Suzanne Collins und "Ruht das Licht" von Maggie Stiefvater. Die werden in den nächsten Tagen so nach und nach folgen. 
Außerdem fasse ich nun hier zusammen, was ich so alles erzählen wollte und könnte. Das wird ein ziemlich langer Post aber mit Überschriften. Also wenn euch nur Teile davon interessieren, lest erstmal die Überschriften und dann (vielleicht) den Rest. ;-)

Lesepensum
Mein Lesepensum hat sich drastisch verkleinert. Das liegt nicht an einer Leseunlust oder Leseflaute. Es liegt eher an allem anderen.
Erstens stricke ich derzeit wahnsinnig gerne, aber stricken und lesen gleichzeitig funktioniert mal so gar nicht. ;-) Dafür höre ich beim Stricken ganz viel Hörbuch. *hihi* Das ist wirklich total schön. Gemütlich dasitzen, (Socken) stricken und einer Geschichte lauschen. Hach...
Zweitens habe ich effektiv und wie geplant angefangen zu lernen. Anfang Februar stehen zwei Klausuren an (Adelsgeschichte und Sprachwandel - falls es jemand genauer interessiert ;) ) und dann gehe ich ja mit großen Schritten auf mein Deutsch-Examen zu. Und oft habe ich dann tatsächlich keinen Nerv noch mehr zu lesen, wenn ich mich durch zwei Aufsätze zum Adel im 19. Jahrhundert oder drei Kapitel zum morphologischen Wandel der Sprache vom Mittelhochdeutsch bis zum Neuhochdeutsch gearbeitet habe.
Es stört mich etwas, dass ich dann die "freigewordene" Zeit, die ich nicht mit Lesen verbringe, mehr oder weniger sinnlos vorm PC vertrödel. Also ohne dort wirklich etwas zu machen. Das muss ich wieder etwas ins Lot bringen.

Ankas-Tag

Gestern hat mich Anka von Ankas Geblubber getaggt. Dieses elf Fragen beantworten und dann elf neue stellen und elf Leute auffordern sie zu beantworten geht grad um. Da Anka so lieb gefragt hat, werde ich ihre elf Fragen beantworten, aber nicht elf neue Fragen stellen und auch nicht elf Blogger suchen, die meine Fragen beantworten.

1. Welche/r Protagonist in einem Buch hat dich besonders bewegt, gefesselt, dir imponiert und dich auch nach dem Lesen noch längere Zeit beschäftigt?
Dadurch dass das Lesepensum bei mir (und vielen anderen Bloggern) ja sehr hoch ist, haben wohl wenige Protagonistin das richtige Etwas, um einen auch längere Zeit nach dem Ende der Lektüre zu beschäftigen. Bei Schwarzes Prisma habe ich das Gefühl, dass Gavin und Dazen das gelingen könnte, aber naja, das Buch habe ich erst vor 1 1/2 Wochen beendet. Die beiden spuken noch in meinem Kopf herum, aber ist das schon "längere Zeit"? Die andere, die mir immer noch regelmäßig einfällt, weil sie mich beeindruckt hat ist Sorcha aus Die Tochter der Wälder. Sie ist eine starke Persönlichkeit, die sich einem schrecklichen Schicksal widersetzt. 

2. Gab es ein Buch, das dich so richtig enttäuscht hat? Ich meine jetzt nicht Bücher, die man gelesen hat und von denen man einfach nicht begeistert war, sondern Bücher, die man sehnsüchtig erwartet hat, die aber diese großen Erwartungen ganz und gar nicht erfüllen konnten?
Sehnsüchtig erwartet ist vielleicht zu viel gesagt, aber ich habe mir viel von Der Schatten des Windes versprochen. Alle waren so begeistert. Überall wurde das Buch hoch gelobt. Ich war einfach nur gelangweilt und mich konnte es überhaupt nicht fesseln.   

3. Mit welchem Buchcharakter würdest du gern einen Tag die Rollen tauschen? Warum?
Oh, da bin ich sehr sprunghaft. Das wechselt immer je nachdem, welches Buch ich gerade lese oder gelsen habe, das mich begeistern kann. Und ich find das immer schwierig: Tauschen mit einem Buchcharakter? Uff, die haben ja meistens schon ziemlich harte Schicksale zu bekämpfen. Naja. Wenn wir das mal außer Acht lassen würde ich gerne mit Grace aus der Mercy-Falls-Reihe tauschen. Warum? Wie gesagt: Ich hab gerade die ersten beiden Hörbücher gehört und die Geschichte ist einfach bezaubernd. Die Liebesgeschichte ist so wunderschön und Grace wird von Sam ja auf Händen getragen. Und der Gedanke sich in einen Wolf verwandeln zu können, einfach allem zu entfliehen... ich weiß, das hat auch negative Seiten in der Geschichte, aber naja... an manchen Punkten ist es auch wirklich verlockend.

4. Welche Ordnung herrscht in deinem Bücherregal? Sortierst du nach Autor von A-Z? Nach Titel? Nach Genre? Nach Farbe? Nach Verlag? Nach HC/TB? Nach Größe?
Zunächst muss ich hier sagen: Ich hab fast nur TB und auch nur ein großes und ein kleines Bücherregal. Das ist viel zu wenig, aber ich hab in der kleinen Wohnung auch nicht mehr Platz. In das große Bücherregal kommen also grundsätzlich alle Bücher so wie sie eben gerade hinpassen und im besten Fall noch so, dass sie zsuammengehörigen beinander stehen.
In das kleine Regal kommen nur meine Lieblinge. Hier stehen hauptsächlich Reihen, wenige Einzelbücher beineinander und sie sind tendenziell nach Größe sortiert, wobei ich hier nicht so streng bin. 
Sollte ich irgendwann mal in einer schönen, sehr großen Wohnung wohnen, möchte ich aber unbedingt größere Regale - am besten ein eigenes Buchzimmer *träum*.  

5. Welches Buch hat dich zum Weinen und welches zum lauten Lachen gebracht?
Ich weine wirklich selten bei Büchern, aber bei Sieben Minuten nach Mitternacht konnte ich gar nicht anders. Es ist soo schön und gleichzeitig soo traurig. Da habe ich wirklich einige Tränen verdrückt. 
Und Lachen? Dies gelingt am besten durch Sarkasmus bei mir. So lustige Standard-Szenen, in denen Missgeschicke passieren oder so lassen mich maximal Schmunzeln, aber Sarkasmus finde ich dann wirklich lustig. Da gibt es einige schöne Buchbeispiele. Eins davon ist Rebellion der Engel und stärker noch der Nachfolger Seelenglanz. Hier treten einige Charaktere mit deutlichen sarkastischen Zügen auf, die mich sehr amüsiert haben. 

6. Gibt es ein Buch, dass du anfangs, nach dem Lesen der ersten Seiten, fast aus der Hand gelegt hättest, es dich aber plötzlich doch gepackt und absolut begeistert hat?
Hier muss ich passen. Da fällt mir wirklich kein Buch ein, sorry.   

7. Wie denkst du über Cliffhanger? Magst du ein offenes und spannendes Ende oder ist es dir lieber, wenn ein klarer Schlussstrich gezogen wird?
Ich bin da für einen Kompromiss. Wenn die Charaktere begeistern können, freue ich mich sehr über eine mehrbändige Reihe und dann sollte kein Schlussstrich gezogen werden, sonst wirds schwierig mit dem merhbändig. Aber ein Ende, bei dem der Leser dann so völlig im Nichts schwebt, sagt mir nicht zu. Es sollten die wichtigsten Handlungsstränge abgeschlossen und in sich beantwortet werden. Dabei dürfen aber Fragen offen bleiben, an denen der Autor für einen zweiten Band neu anknüpfen kann.  

8. Worüber würdest du gern schreiben? Welche Geschichte möchtest du erzählen? In welchem Genre wäre sie zu Hause?
Ich hab da ja schon ein bisschen was auf der Festplatte, das ich aber noch nie zu einem Ende geführt habe oder ähnliches. Und ganz klar: High-Fantasy. Das wäre mein Genre, in dem ich mich zu Hause fühlen würde. Geschichten in fremden, selbst erdachten Welten. Wobei ich mich aber auf Dauer sicherlich nicht vollkommen festlegen würde. Urban-Fantasy könnte mich auch reizen. Aber einen Einschlag ins Phantastische hätte alles, was ich schreibe, glaub ich.  

9. Über welches Thema bzw. welche Art von Geschichten würdest du gern mehr lesen?
Zweierlei: Gute, richtig gute High-Fantasy. Ich denke da an "Die Königsmörder-Chronik, Sturmlicht-Chronik und ähnliches. 
Und Jugendbücher mit spannenden Jugendthemen. Also so etwas wie Inside the Cage oder auch Easy. Also Jugendbücher mit Themen, die nicht nur die normalen Probleme wie Schule, Liebe, Eltern, die nerven abhandeln. Sondern einen deutlichen Schritt darüber hinaus gehen. 

10. Die gute Bücherfee klopft an dein Fenster und erfüllt dir 3 Buch-Wünsche. Du musst dich innerhalb von 60 Sekunden entscheiden. Welche Bücher wählst du und warum?
Müssen die Bücher schon erschienen sein? :-D Ich geh mal davon aus. 
Also... ganz spontan
Alle drei stehen schon lange auf meinem Wunschzettel, haben aber nie den Weg zu mir gefunden, weil sie HC sind und daher ziemlich teuer. *seufz* Aber bald... bald...
 
11. Die Sache mit der guten Bücher-Fee hat einen Haken, denn sie fordert einen Tausch. Wieder gibt sie dir 60 Sekunden Zeit, ihr 3 Bücher aus deinem Bücherregal mitzugeben, die du dir im Nachhinein nicht mehr neu zulegen und auch nicht mehr lesen darfst. Welchen 3 Büchern sagst du nicht "Auf Wiedersehen", sondern "Lebt wohl!"? 
Hier nehme ich also auch nur Bücher, die noch im Bücherregal stehen und nicht schon längst weggetauscht wurden:
Nummer 1 und 2 sind einfach nur wirklich schlecht. Von diesen beiden kann ich jedem nur Abraten.
Yelena konnte mich lediglich nur nicht begeistern, ich könnte also auch gut ohne dieses Buch leben. ;-)

Ohrwurm - ich kann nicht aufhören es zu hören :-D
Bei Knitbee habe ich ein Lied entdeckt, das ich gerne mit euch teilen möchte. Ich mein, es ist jetzt nicht so, als wenn die weitere Youtube-Klicks nötig hätten, aber das Lied läuft bei mir seit 48 Stunden hoch und runter in Dauerschleife und ohne Unterbrechung.
Das geht soweit, dass es beim Lesen - da höre ich sonst nur instrumentale Musik -, beim Rezensionen schreiben - das  mach ich sonst ganz ohne Musik und so weiter läuft. Also... praktisch immer. ;-)

Sie haben jetzt beinahe 25 Millionen (25 000 000 !!!) Youtube-Klicks. Ja, die können nicht alle irren oder?  Ich finde das Original schon gut. Aber diese Coverversion? Wow und wenn man bedenkt wie die Musik gemacht wird. Mal von den Stimmen gar nicht gesprochen... hach... toll! Und bevor ich jetzt hier weiterschwärme: Hörts euch einfach an und sagt eure Meinung dazu in den Kommentaren. ;-)

[Rezension] Maggie Stiefvater: Nach dem Sommer

Autor: Maggie Stiefvater
Titel: Nach dem Sommer
Originaltitel:
Shiver
Reihe:
Mercy Falls
1. Nach dem Sommer
2. Ruht das Licht
3. In deinen Augen (erscheint September 2012)
Genre:
Romantik-Fantasy
Länge:
5 Stunden 15 Minuten
Verlag:
Der Audio Verlag / Script 5
Veröffentlichung:
25. September 2010
ISBN: 978-3898139793
Preis: 
Hörbuch (gekürzt): 12,80 Euro; bei Audible 9,90 Euro
Vollständige Inhaltsangabe auf HazyMemories

Klappentext:
Jeden Winter wartet Grace darauf, dass die Wölfe in die Wälder von Mercy Falls zurückkehren – und mit ihnen der Wolf mit den goldenen Augen. Ihr Wolf. Ganz in der Nähe und doch unerreichbar für sie, lebt Sam ein zerrissenes Leben: In der Geborgenheit seines Wolfsrudels trotzt er Eis, Kälte und Schnee, bis die Wärme des Sommers ihn von seiner Wolfsgestalt befreit. In den wenigen kostbaren Monaten als Mensch beobachtet er Grace von fern, ohne sie jemals anzusprechen – bevor die Kälte ihn wieder in seine andere Gestalt zwingt. Doch in diesem Jahr ist alles anders: Sam weiß, dass es sein letzter Sommer als Mensch sein wird. Es ist September, als Grace den Jungen mit dem bernsteinfarbenen Blick erkennt und sich verliebt. Doch jeder Tag, der vergeht, bringt den Winter näher – und mit ihm den endgültigen Abschied.

Meine Meinung:
Die Werwölfe von Mercy Falls sind anders, als die Wölfe, die man bis dato kannte. Sie verwandeln sich nicht mit dem Mond, wie es sonst üblich ist. Gleichzeitig haben sie auch kaum bis gar keine Kontrolle über die Verwandlung. Sie sind Wölfe, wenn es kalt ist und Menschen, wenn es warm ist. Im Sommer Menschen im Winter Wölfe und je länger sie zu den Werwölfen gehören, desto kürzer sind ihre Sommer, bis sie irgendwann nur noch Wölfe bleiben - das ganze Jahr über.
Schön mit anzusehen ist, dass hier eine Geschichte mit den bekannten "Bestien" beinahe ohne Gewalt auskommt. Natürlich kommt es zu Reibereien zwischen den Charakteren und es fließt auch etwas Blut, aber es gibt keine großen Kämpfe oder gar Schlachte, die zu schlagen sind. Wir haben es mit einer paranormalen Liebesgeschichte zu tun. Mit einem Pärchen, das sich kennen lernt, kurz bevor es zu spät ist und dann alles versucht, um sich nicht innerhalb kürzester Zeit wieder zu verlieren.
Diese Liebesgeschichte ist äußerst berührend und durch die tiefen Einblicke, die der Leser oder der Hörer erhält, schon herzergreifend. Sie wird abwechselnd von Grace und von Sam erzählt, kapitelweise und aus der Ich-Perspektive. Manchmal sind diese Kapitel sehr kurz, nur zwei Seiten. Das war zu Beginn etwas gewöhnungsbedürftig, aber es verbessert noch den Kontakt zu den Charakteren, weil es kurze Spottlichter auf ihre Gefühlswelt setzt.
Bei der Hörbuch-Version muss natürlich angemerkt werden, dass das Buch nicht nur von einem Sprecher gelesen wird, sondern von zwei. Es sind die Synchronstimmen von Bella (Annina Braunmiller) und Jacob (Max Felder) aus der Twilight-Verfilmung. Einerseits passend gewählt, andererseits hatte ich zumindest bei Grace immer Bella vor Augen. Ich könnte nicht sagen, ob sie anders aussieht als die Bella aus den Filmen. Bei Sam ist das etwas anderes. Er hat sowohl körperlich, als auch charakteristisch völlig andere Merkmale als Jacob und so konnte ich die Stimme von dem Aussehen loslösen. Mir hat dieser Wechsel der Stimmen sehr gut gefallen, weil es noch einmal die Ich-Perspektiven der beiden Protagonisten unterstreicht.
Das Hörbuch selbst ist gekürzt. Das macht mich immer etwas skeptisch, aber es ist mir an keiner Stelle negativ aufgefallen. Ich kenne das Buch nicht und sicherlich fehlen Szenen, die ein Buchkenner, als essentiell wichtig betiteln würde, aber sie sind zumindest so gekürzt, dass es den Laien nicht stört. Andererseits kann ich mir gut vorstellen, dass die Buch-Version noch mehr Bindung zwischen Grace und Sam aufbaut und sich der Leser damit noch besser in beide Charaktere einfinden könnte.
Die Sprache ist sehr gut den beiden jungen Protagonisten angepasst. Sam ist der nachdenkliche Künstler - Musiker und Gedichtsliebhaber. Grace ist die High-School-Schülerin, die sich häufig alleine durchschlägt und mal von den Wölfen abgesehen auch die typischen Teenager-Probleme hat. Ihr Sprachstil ist nicht derselbe und das wird auch gut von der Autorin vermittelt. 
Obwohl es wie gesagt nur wenig Actionszenen gibt, baut Maggie Stiefvater kontinuierlich Spannung auf. Der Leser oder Hörer bangt mit den Charakteren, hofft und fleht. Zarte Gemüter werden sicherlich die eine oder andere Träne vergießen. 
Das Ende ist ein Kompromiss: Ein Teil der Geschichte ist abgeschlossen, man wird also nicht mit einem großen Fragezeichen im Gesicht oder mit unerträglicher Spannung zurückgelassen. Viele Fragen bleiben aber unbeantwortet, sodass das Verlangen nach dem zweiten Band groß ist.
  
Fazit: Eine romantische Fantasygeschichte, die sicher nicht nur jugendliche Leser begeistern wird. Der Gegensatz der Protagonistin und die Möglichkeit in ihre Gefühlswelten einzutauchen hat großes Potenzial zu faszinieren. Dabei lädt die Geschichte zum Träumen ein, da man zwar hofft und bangt, aber nur selten von Actionszenen aufgeschreckt wird.
Ich vergebe 4 von 5 Sterne

Nach dem Sommer - das Hörbuch bei Amazon


Über die Autorin: Maggie Stiefvater, geboren im November 1981 in Virginia, verlebte eine nach eigenen Worten sehr chaotische aber sehr kreative und musisch geprägte Kindheit und Jugend. Nach dem College versuchte sie u.a. als Kellnerin und Zeichenlehrerin beruflich Fuß zu fassen. Doch sehr bald schon meldeten sich ihre kreativen Talente und verlangten, ausgelebt zu werden - zunächst als Musikerin und Songwriterin, dann zunehmend als bildende Künstlerin. Für ihre künstlerischen Arbeiten wurde sie inzwischen mit einigen wichtigen Preisen ausgezeichnet. Seit 2007 hat sich Stiefvater aufs Schreiben konzentriert und zählt inzwischen zu den erfolgreichsten Autorinnen der Romantasy. (Quelle)

Sonntag, 15. Januar 2012

[HazyMemories] Inhaltsangaben KW 1 und 2 - Der Anfang ist gemacht

Ich habe mir überlegt, dass ich es in Zukunft so handhabe werde, dass ich alle zwei Wochen sonntags kurz die Bücher hier vorstelle, zu denen in den vergangenen Wochen Inhaltsangaben auf Hazy Memories gepostet wurden. Das sind im Idealfall dann acht Inhaltsangaben jeden zweiten Sonntag.
Das sind aber nur acht Inhaltsangaben, wenn sich auch weiterhin Gastautoren finden, die für uns auch Inhaltsangaben schreiben. Wir würden uns sehr freuen, wenn DU uns unterstützt. Natürlich wirst du auch mit deinem Blog verlinkt! Schick doch einfach eine Mail an hazymemories[at]web.de und sei dabei!


Diese acht Bücher wurden zusammengefasst und ihr Inhalt kann nun nachgelesen werden. Ich hoffe, ihr habt Spaß damit und könnt damit besser in die folgenden Bände einsteigen. :-)

Collins, Suzanne: Die Trbiute von Panem - Tödliche Spiele
Condy, Ally: Cassia&Ky - Die Auswahl
Elkeles, Simone: Du oder das ganze Leben
Harris, Charleine: Vorübergehend Tot
Harris, Charleine. Untot in Dallas
Rowling, J.K.: Harry Potter und der Stein der Weisen
Singh, Nalini: Gilde der Jäger. Engelskuss
Stiefvater, Maggie: Nach dem Sommer


Die Links führen euch direkt zu den Zusammenfassung, die schonungslos jedes Detail aufdecken und spoilern. Natürlich wird auch das Ende verraten! Also sagt später nicht, man hätte euch nicht gewarnt. ;-)