Dienstag, 25. März 2014

Gemeinsam Lesen #53



1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?

2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?

3. Was willst du unbedingt aktuell zu deinem Buch loswerden? (Gedanken dazu, Gefühle, ein Zitat, was immer du willst!)

4. Was gefällt dir an deinem aktuellen Buch bisher am besten?


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Sonntag, 23. März 2014

[Rezension] Sarah Butler - Alice, wie Daniel sie sah

Autor: Sarah Butler
Titel:
Alice, wie Daniel sie sah
Originaltitel:
Ten Things I've Learnt About Love
Genre:
Belletristik
Seiten:
320
Verlag:
Knaur
Veröffentlichung: 3. März 2014
ISBN: 9783426514092
Preis: 14,99 Euro

Klappentext:
Für den obdachlosen Daniel ist jeder Buchstabe mit einer Farbe verbunden. Seit Jahren streift er durch London und sammelt Papierschnitzel und andere achtlos weggeworfene Dinge in den Farben, die den Namen seiner Tochter bilden: Eisblau für A, Gold für L, Rosa für I, Dunkelblau für C, Grau für E - Alice. Daraus formt er kleine Kunstwerke, die er für sie in der Stadt verteilt. Daniel hat seine Tochter noch nie getroffen. Bis ihm der Zufall eines Tages ihre Adresse zuspielt. (Quelle)

Meine Meinung:

"Wenn man lange genug still an einem Ort stehen bleibt, kann man anfangen sich zu Hause zu fühlen." (Seite 315) 

Betrachtet man den Titel für sich, kommt man sicher recht schnell auf den Gedanken, es müsste sich um eine Liebesgeschichte handeln. In dieser könnten Daniel und Alice die Hauptrollen spielen und sich ineinander verlieben.
So ist es aber nicht. Alice und Daniel sind die Protagonisten, aber sie sind Vater und Tochter und kennen sich nicht. Zusätzlich geht Alice davon aus, dass ihr Vater im Sterben liegt. Dies ist der Mann, der sie großgezogen hat, aber immer wusste, dass Alice nicht seine leibliche Tochter ist. Daniel - obdachlos und vom Leben gebeutelt - sucht Alice, obwohl er nur ihren Namen kennt auf seine ganz eigene Weise.

"Ich setze mich auf eine der Bänke, sehe zur Uhr hinauf und frage mich, ob es noch andere Leute wie mich gibt, die überall in der Stadt Nachrichten hinterlassen und darauf hoffen, dass jemand sie versteht." (Seite 50)

Der Leser hält ein sehr ruhiges Buch in seinen Händen, auf das er sich einlassen muss. Im Mittelpunkt stehen die schon im Titel genannten Charaktere, alle anderen verkommen eher zu schmückendem Beiwerk und bleiben blass. Dafür erlebt man Daniel und Alice umso intensiver. Es wird wechselnd erzählt und besonders mit Daniel erlebt man immer wieder Zeitsprünge, in die Vergangenheit. Der Leser erfährt, wie er Alice Mutter kennen gelernt hat und warum nie Kontakt zu seiner Tochter bestand.
In der ganzen Geschichte wartet man darauf, dass sie sich treffen, dass sie sich endlich aussprechen und alles klären, was da zwischen ihnen steht. Recht früh hat Daniel nämlich ihre Adresse und begegnet ihr zum ersten Mal - vorerst ohne mit ihr zu sprechen. Während man eben auf diese Szene und Situation wartet, muss man achtgeben, dass man die wahre und richtige Geschichte nicht verpasst, denn es geht um viel mehr als um einen Vater, der seine Tochter wiederfindet. 
Wichtige Themen werden angesprochen und das Thema "Familie", das in der heutigen Zeit oft zur Nebensache verkommt, in den den Mittelpunkt gerückt. Die biologische Familie ebenso wie die Familie, bei der man aufgewachsen ist, prägen unser Leben und gleichzeitig muss man sich unabhängig von ihnen einen Platz in der Welt suchen.
Die Idee mit den Farben, die für Daniel einen Buchstaben symbolisieren, finde ich sehr überzeugend, hätte mir aber gewünscht, dass dieser Grundgedanke noch mehr zum Tragen kommt und mehr Bedeutung gewinnt.

"Du kannst niemanden vermissen, den du nie gesehen hast, aber ich vermisse dich." (Seite 95)

Fazit: Ein Buch für die leisen Zwischentöne, die wir oft im hektischen Alltag gar nicht heraushören. Man muss sich darauf einlassen und darf, weil man die eigenen Erwartungen erfüllt sehen will, die richtige Geschichte nicht verpassen.

Gesamtnote: 2-3
Charaktere: 2
Handlung: 2-3
Lesespaß: 2-3

Über die Autorin:
Sarah Butler ist Anfang Dreißig und lebt in Manchester. Sie ist Geschäftsführerin eines Beratungsunternehmens, das literarische und künstlerische Projekte vorantreibt. Sie war Stipendiatin verschiedener Literaturförderungen und unterrichtete Kreatives Schreiben am British Council in Kuala Lumpur. "Alice, wie Daniel sie sah" ist ihr erster Roman, der in dreizehn Sprachen übersetzt wurde. (Quelle)

Dienstag, 18. März 2014

Gemeinsam Lesen #52 - Ein Jahr "Gemeinsam Lesen"

Wow! Ich bedanke mich für ein tolles 1. Jahr "Gemeinsam Lesen" und freue mich auf das nächste gemeinsame Jahr mit euch. 
Danke!

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2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?

3. Was willst du unbedingt aktuell zu deinem Buch loswerden? (Gedanken dazu, Gefühle, ein Zitat, was immer du willst!)

4. Welchen Blog, der auch am Gemeinsam Lesen teilnimmt (egal ob nur manchmal, hin und wieder oder ganz regelmäßig) besuchst du besonders gerne? Und warum?



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Dienstag, 11. März 2014

Gemeinsam Lesen #51



1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?

2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?

3. Was willst du unbedingt aktuell zu deinem Buch loswerden? (Gedanken dazu, Gefühle, ein Zitat, was immer du willst!)

4.Was stört dich aktuell am meisten an deinem aktuellen Buch?




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Dienstag, 4. März 2014

Gemeinsam Lesen #50



1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?

2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?

3. Was willst du unbedingt aktuell zu deinem Buch loswerden? (Gedanken dazu, Gefühle, ein Zitat, was immer du willst!)

4. Heute eine etwas schwierige Frage: Empfehle uns andere Bücher, die ähnlich sind wie dein aktuelles Buch (versuch es einzuschätzen, auch wenn du noch nicht so weit bist beim Lesen :) )




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Samstag, 1. März 2014

[Empfehlung] Fünf Jahres Buch

Titel: Fünf-Jahres-Buch: Eintragen und Erinnern
"Genre":
Notizbuch/Tagebuch
Verlag:
arsedition
Veröffentlichung: 7. Oktober 2013
Preis:
16.95 €

Kurzbeschreibung: Was kann alles in fünf Jahren passieren? Schulabschluss, neuer Job oder das erste Kind? Dieses Kalender-Tagebuch bietet Platz für die erinnernswerten Momente in einem Zeitraum von fünf Jahren. Mit witzigen Vorlagen wie etwa die "Frage der Woche" oder "Tops und Flops". Ein wunderbarer Begleiter auf einem neuen Lebensabschnitt.

Meine Meinung:
Kurz vor dem Jahreswechsel bin ich zufällig über dieses Buch gestolpert. Fünf Jahre ein Buch? Das klingt ja spannend. Ein paar Worte über den Tag festhalten wollte ich immer mal wieder, habe es aber nie geschafft. Da käme dieses Buch doch gerade richtig. Noch 2013 habe ich es also bestellt, ein paar Mal durchgeblättert, aber dann brav liegen gelassen bis das neue Jahr dann begonnen hat.
Seit 1. Januar 2014 schreibe ich nun also täglich in dieses Buch und habe meine Freude daran. Ich schreibe immer morgens, weil ich mich gut genug kenne, um zu wissen, dass ich es abends einfach nicht schaffe. Morgens beim ersten Kaffee werden meine Gedanken notiert. Aber sie werden sehr gelenkt notiert, denn jeden Tag wird eine Frage gestellt. Das empfinde ich als großen Vorteil, denn bei einem normalen Tagebuch weiß ich oft nicht, was ich schreiben soll. Hier bekomme ich damit Vorschläge.
Wöchentlich wiederholt sich die Frage "Das habe ich diese Woche geschafft/erreicht/erledigt", auch die Frage nach den "großen und kleinen Glücksmomenten der letzten Tage" und nach der Stimmung wird gefragt. Gerade bei diesen Fragen muss und sollte man einen Moment inne halten und die Antwort in einem selbst suchen. Aufgelockert werden diese wiederholenden Fragen durch besondere wie: "Das mache ich gerade nur für mich...", "Wenn ich meine Wohnung neu einrichten könnte..." oder auch "Der Inhalt meines Kühlschranks ist zur Zeit.... [  ]Top [  ] Flop". Man weiß also nie welche Frage man am nächsten Tag beantwortet.
Richtig spannend wird es natürlich nächstes Jahr. Das Buch ist für fünf Jahre ausgelegt und nächstes Jahr kann man dann erst die Gedanken des Vorjahres lesen und die neuen hinzufügen. 
Beginnen kann man übrigens jederzeit. Es gibt ja keine Vorschrift, dass man am Anfang des Buches einsteigen muss. Das ganze funktioniert auch, wenn man einfach mittendrin anfängt und in fünf Jahren ist man dann auch mitten im Jahr wieder fertig. Wobei hierbei natürlich der Weg das Ziel ist. 
Die Qualität ist sehr gut. Es ist wirklich darauf ausgelegt, dass man es jeden Tag aufschlägt und jeden Tag etwas hineinschreibt. In fünf Jahren wird es nicht mehr aussehen wie neu, aber es hat ja auch seinen Charme, wenn solche Bücher dann gewisse Gebrauchsspuren haben.

Für mich ist dies ein privates, besonderes Tagebuch, um mich mehr auf mich zu besinnen. Es ist so ausgelegt, dass man sich in der Regel an die positiven Momente seines Lebens erinnert fühlt. Dies geht im Alltag leider viel zu oft verloren. Ein weiterer Grund, warum ich das Buch nur empfehlen kann.