Dienstag, 27. Mai 2014

Gemeinsam Lesen #62



1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?

2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?

3. Was willst du unbedingt aktuell zu deinem Buch loswerden? (Gedanken dazu, Gefühle, ein Zitat, was immer du willst!)

4. Du darfst den Hauptcharakter deines aktuellen Buches an einen Platz aus deiner Welt mitnehmen (dein Zimmer, Natur, Stadt, eine bestimmte Straße, ein bestimmter Ort), welcher wäre das und warum?


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Dienstag, 20. Mai 2014

Gemeinsam Lesen #61



1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?

2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?

3. Was willst du unbedingt aktuell zu deinem Buch loswerden? (Gedanken dazu, Gefühle, ein Zitat, was immer du willst!)

4. Mit welchen Schauspielern würdest du die Hauptcharaktere deines aktuellen Buches besetzen, wenn es verfilmt werden würde?



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Samstag, 17. Mai 2014

[Rezension] Alexa Hennig von Lange - Ach wie gut, dass niemand weiß...

Autor: Alexa Hennig von Lange
Titel:
Ach wie gut, dass niemand weiß...
Genre:
Jugendbuch
Seiten:
400
Verlag:
cbt
Veröffentlichung: 29. April 2014
ISBN:
978-3570162842
Preis: 14,99 Euro
Meine Liebe glaubt an dich!
Reibungslos, so soll das Leben von Sina, Tochter eines Staatsanwalts, verlaufen. Da passt ein aalglatter Schwiegersohn in spe wie Jean perfekt - jedenfalls für Sinas Eltern. Doch dann verändert ein einziger Abend Sinas ganzes Leben: Als ihre Freundinnen von den Jungs einer Gang angegriffen werden, ist es ausgerechnet einer der Täter, der Sina in letzter Minute rettet. Noah, so heißt der Junge, will Sina unbedingt wiedersehen und steigt sogar heimlich in die Villa ihrer Eltern ein, nur um mit ihr zu reden. Trotz allem, was zwischen ihnen steht, verlieben sich die beiden mit Haut und Haaren. Doch niemand darf von ihren heimlichen Treffen wissen! Und so beginnt ein Spiel mit dem Feuer, in dem plötzlich nichts mehr ist, wie es scheint ... (Quelle)

Meine Meinung:
"Ich kann nich sagen, was es ist. Vielleicht ahne ich zu diesem Zeitpunkt schon, was als Nächstes passieren wird. Vielleicht passiert es auch nur, weil ich ihn anstarre. Vielleicht passiert all das Unglaubliche, das von nun an passieren wird, nur, damit wir am Ende zu den beiden werden, die wir sein sollen." (Seite 11)
Meine Vorfreude auf dieses Buch war sehr groß. Gefühl, jugendliche Protagonisten, ein Badboy und ganz großes Kribbeln!?! Die ersten Seiten versprachen Gutes und ich habe mich auf die Seiten gestürzt. 
Skeptisch wurde ich aufgrund einer hohen Anzahl an Monlogen mit vielen unbeantworteten Fragen, die sich Sina immer wieder stellt. Sina ist der Hauptcharakter. Sie erzählt uns die Geschichte direkt aus der Ich-Perspektive. Aber diese Monologe und Fragerei hätte ich ihr sicher unter anderen Umständen verziehen. 
Liebe auf den ersten Blick ist in solchen Bücher eher Gang und Gäbe, hier gibt es kein Grund zu kritisieren, aber danach geht es zu schnell. Die beiden Verliebten sehen sich kaum zwei oder drei Mal und man kann als Leser ihren Gedanken und Gefühlen kaum folgen. Besonders letztere kommen einfach nicht beim Leser an.
Der gute Beginn, der das Herz schneller schlagen ließ und der ein Lächeln auf die Lippen zauberte, wird durch sehr viel Kitsch und Pathos niedergedrückt. Leider ist dies kein erfolgreiches Mittel, um Gefühle zu transportieren.
"Ich bin der Liebe verfallen. Das ist der Weg, den ich nun weitergehen muss." (Seite 140)
 Nicht nur die Gefühlswelt rief ein Stirnrunzeln hervor, auch die Handlungen der Charaktere blieben für mich immer wieder unverständlich. Es gibt - jede Liebe und alle Freundschaften betreffend - ein ständiges Hin und Her. "Ja, ich mag dich." "Nein, ich mag dich nicht." Dabei bleiben Sinas Freundinnen und auch ihre Eltern sehr stereotyp. Einzig ihr Vater kann seiner Rolle etwas entkommen.Viele Handlungen sind übertrieben und unbegründet. Hierzu zählt leider auch das Ende, das eine Wendung mit sich bringt und die "Dramatik" der Geschichte auf einen Höhepunkt bringen soll.
Die Idee ist nicht neu, aber gut. Mit ihr kann man Jugendliche, aber auch junge Erwachsene durchaus einfangen. Sie ist so gut, dass die Leser ihr Herz an die Charaktere hängen könnten. Das wird hier leider nicht erreicht, deswegen wird in dieser Rezension viel gemeckert. Für manch einen jugendlichen Leser, mit kaum Leseerfahrung mag dies Buch noch annehmbar sein, aber es gibt viele deutlich bessere Titel auf dem Markt, mit der gleichen Idee.
"So ist das also, wenn man einen Menschen verliert, den man geliebt hat. Es ist grausam und unbegreiflich und doch nicht zu ändern." (Seite 244)

Fazit: Mit viel Vorfreude habe ich mich auf dieses Buch gestürzt. Der vielversprechende Beginn schwächte sich dann aber in rapidem Tempo ab und nur noch aufgrund der leichten Sprache lässt sich das Buch schnell schmökern. Zu viel Kitsch, zu viel Pathos und kaum Gefühl, das beim Leser ankommt.
Hier schafft man leider nicht den Sprung in Richtung Allage-Roman. Mit diesem Buch kann man wohl wirklich nur jugendliche Leser noch erreichen. Da dies natürlich auch das Zielpublikum ist, besänftigt mich dies etwas in der Bewertung.

Gesamtnote: 3
Charaktere: 3-4
Handlung: 3-4
Lesespaß: 3-4
Zusatz: Fürs Zielpublikum alleine eventuell angemessen. 

Über die Autorin:
Alexa Hennig von Lange wurde 1973 geboren und begann bereits mit acht Jahren zu schreiben. 1997 erschien ihr Debütroman Relax, mit dem sie über Nacht zu einer der erfolgreichsten Autorinnen und zur Stimme ihrer Generation wurde. 2002 bekam sie den Deutschen Jugendliteraturpreis. Es folgten zahlreiche Romane für Erwachsene wie Jugendliche und Kinder, außerdem Erzählungen und Theaterstücke. Alexa Hennig von Lange lebt mit ihrem Mann und ihren Kindern in Berlin. (Quelle)

Weitere Bücher des Autors: 

Dienstag, 13. Mai 2014

Gemeinsam Lesen #60



1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?

2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?

3. Was willst du unbedingt aktuell zu deinem Buch loswerden? (Gedanken dazu, Gefühle, ein Zitat, was immer du willst!)

4.Du hast Gelegenheit dem Protagonisten/der Protagonistin (Hauptcharakter) genau eine Frage zu stellen. Welche wäre das? Gerne mit Begründung. 



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Ein kleine zufällige Auswahl der Teilnehmer:
Alle anderen findet ihr in den Kommentaren. 

Hier gelesen
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Dienstag, 6. Mai 2014

Gemeinsam Lesen #59



1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?

2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?

3. Was willst du unbedingt aktuell zu deinem Buch loswerden? (Gedanken dazu, Gefühle, ein Zitat, was immer du willst!)

4. Alles neu macht der Mai. 
Welches ist das neuste Buch auf deinem SuB (Stapel ungelesener Bücher)? Wann wirst du es voraussichtlich lesen?



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Freitag, 2. Mai 2014

[Rezension] Brandon Sanderson - Die Seele des Königs

Autor: Brandon Sanderson
Titel:
Die Seele des Königs
Originaltitel:
The Emperor's Soul, Infinity Blade - Awakening, Legion
Genre:
Fantasy
Seiten:
448
Verlag:
Heyne
Veröffentlichung: 10. März 2014
ISBN:
978-3453315242
Preis: 14,99

Klappentext:
Wenn Magie den Lauf der Zeit verändert
In einer Welt, in der Magie und Schicksal untrennbar mit der Stadt Elantris verbunden sind, erzählt Brandon Sanderson die einzigartige Geschichte einer jungen Assassinin, die auf frischer Tat ertappt wurde und nun zum Tode verurteilt werden soll. Doch schon bald erkennt der königliche Berater, dass ihre besonderen magischen Fähigkeiten vielleicht die einzige Rettung für das Königreich sind … (Quelle)

Meine Meinung:
Da sich in diesem Buch drei voneinander getrennte und komplett unabhängige Geschichten befinden, will ich diese auch getrennt voneinander bewerten und erst am Ende zu einem Gesamturteil über die Zusammenstellung kommen. 

Aufgrund  der Aufmachung erwartete der Leser, dass die drei Geschichten sich im Umfeld der Geschichte um Elantris spielen oder aber in engem Zusammenhang zum Roman "Der Weg der Könige" stehen. Für die erste Novelle ist dies im Bezug auf Elantris durchaus richtig, wie der Autor nach der ihr auch bemerkt. Sie leiht auch dem kompletten Buch ihren Namen und auch wenn keine bekannten Charaktere auftreten, spielt die Geschichte wohl in Roschar, wobei man erst zum Ende ein bestimmtes Gebäude, gar ein Zimmer gemeinsam mit der Protagonisten verlässt. 
Diese Novelle ist sehr gut umgesetzt und wird auch ihrem Gattungsbegriff gerecht, was den meisten Lesern im Fantasygenre nicht wichtig sein wird, aber ein interessantes Detail darstellt. Shai ist ein gut durchdachter Charakter. Nicht nur ihre jetzige Situation, auch ihre Vergangenheit werden erst im Lauf der Geschichte deutlich und der Leser wird vor die Wahl gestellt, für wen er mitfiebern soll, schließlich ist der Hauptcharakter, mit dem man sich identifizieren sollte eine Asssassinin und scheinbar nur auf ihr eigenes Wohl bedacht. Da Shai ein Zeitlimit von 100 Tagen gesetzt bekommt, steigert sich die Spannung automatisch. Dem Magiesystem, das Brandon Sanderson hier auf nicht einmal 200 Seiten entfaltet, wird man mit Worten nicht gerecht. Es ist mehr als beeindruckend. 
Zugleich gelingt es der Geschichte zum Nachdenken anzuregen, denn wer genau hinsieht, erkennt Vergleiche zu unser heutigen Welt, die keinen erhobenen Zeigefinger erkennen lassen, aber als Stupser dienen können, um sich die richtigen Fragen zu stellen.
Alles in allem gibt es hier für die Geschichte die volle Punktzahl.

Die zweite Geschichte, auch eine Novelle, wirkt auf den ersten Seiten schon völlig abstrus und verdreht. Der Protagonist heißt Stephen und erzählt die Geschichte aus der Ich-Perspektive. In diesem Fall wäre eine andere Perspektive auch nicht möglich. Stephen hat eine multiple Persönlichkeit. Es lässt sich nicht abschließend klären, wieviele Persönlichkeiten er in sich versammelt. Er weiß, dass all diese Personen Halluzinationen sind, spricht aber trotzdem mit ihnen und sie können scheinbar mehr als der Protagonist selbst. Diese Halluzinationen haben nicht nur verschiedene Charaktere und können Stephen auch mal sehr zur Last fallen, sie haben auch ganz unterschiedliche Fähigkeiten. Das reicht von Menschenkenntnis, über eine Militärausbildung, Sprachen, die Stephen nicht spricht oder naturwissenschaftliches Wissen. 
Gemeinsam sind sie nun auf der Jagd nach einer Kamera, die Bilder aus der Vergangenheit machen kann. So hat sie zum Beispiel George Washington fotografiert und es wird nun befürchtet, dass das Weltbild der Menschheit zerstört werden soll, indem man versucht eindeutige Fotos von Jesus nach seiner Auferstehung zu bekommen. 
Hier beginnt eine spannende Geschichte, die tatsächlich auch auf weniger als hundert Seiten einen Abschluss erfährt, mit dem der Leser zufrieden sein kann.
Es ist wichtig, dass man sich auf die Grundkonstellation mit all diesen halluzinierten Charakteren einlässt und dann kann man viel Spaß haben, denn die Geschichte ist unterhaltsam und spannend und zeugt von großer schriftstellerischen Fähigkeit.

Die dritte und letzte Geschichte ist kaum als Novelle zu bezeichnen. Sie ist die Adaption eines Computerspiels und lässt auch ohne Weiteres eine Fortführung der Handlung zu, was der Autor beweist, denn auf englisch ist bereits Band 2 zu "Infinity" erschienen.
Während Novelle 2 in unserer heutigen Welt zu spielen scheint, tauchen wir nun wieder in eine Fantasylandschaft ein und der Leser findet sich dort auch wunderbar zurecht, wenn er das zugrundeliegende Computerspiel nicht kennt.
Das sprachliche Können kommt wieder gut zum Ausdruck und man kann sich schnell auf die Handlung einlassen. Naturgemäß stehen hier Kampf und Auseinandersetzung an erster Stelle, was aber gut in eine Handlung eingebettet wurde, sodass der Leser durchaus Spaß hat.

Fazit: Alles in Allem wird jeder Leser, der Brandon Sanderson zu schätzen weiß, dieses Buch ebenfalls gerne lesen. Sein sprachliches und erzählerisches Talent kommt deutlich zum Vorschein und es macht einfach Spaß ihm in seine Geschichte zu folgen.
Leider bekommt der Leser aber nicht genau das, was der Verlag verspricht. Besonders der Klappentext sollte die Andersartigkeit von Geschichte zwei und drei in diesem Band hervorheben.


Gesamtnote: 2
Charaktere: 1
Handlung: 2-3
Lesespaß: 2
Über den Autor: Brandon Sanderson, 1975 in Nebraska geboren, schreibt seit seiner Schulzeit phantastische Geschichten. Er studierte Englische Literatur und unterrichtet Kreatives Schreiben. Sein Debütroman »Elantris« avancierte in Amerika auf Anhieb zum Bestseller. Seit seinen Jugendbüchern um den jungen Helden Alcatraz und seiner großen Saga um die »Kinder des Nebels« gilt der junge Autor auch in Deutschland als einer der neuen Stars der Fantasy. Er wurde auserwählt, Robert Jordans großen Fantasy-Zyklus »Das Rad der Zeit« fortzuschreiben. Brandon Sanderson lebt mit seiner Familie in Provo, Utah. (Quelle)