Freitag, 5. Mai 2017

Buchtipp - Michael Peinkofer - Tote Helden

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Autor: Michael Peinkofer
Titel:
Tote Helden
Reihe: Die Legende von Astray 1
Genre: Fantasy
Seiten: 528

Verlag: Piper
Veröffentlichung: 20. März
ISBN: 978-3492703420
Preis: 16,99€ (broschiert)




Klappentext: Für die einen waren sie Helden. Für andere Legenden. Für wiederum andere waren sie nur dämliche Arschlöcher. Doch niemand ahnt, dass sie wieder zurück sind … Im Jahr 37 nach dem Fall des tyrannischen Kaiserreichs sind die Helden von einst vergessen. Der Abyss, ein tiefer Abgrund, durchzieht den Kontinent Astray seit jener letzten erbitterten Schlacht und hat die Völker gespalten. Könige, Herzöge und fanatische Sektierer ringen um die Macht. Nur der Sänger Rayan erhält die Erinnerung an die Legenden der Vergangenheit am Leben – denn seine Visionen sagen ihm, dass in den Tiefen des Abyss eine Bedrohung lauert. Und dass nur die alten Legenden ihr die Stirn bieten können … (Quelle)

"Vielleicht", entgegnete Lahad feierlich, "glaube ich ja noch an die Kraft der Maige - auch wenn es in diesem Land bei Strafe verboten ist." Seite 40
  • Die neue Saga von Michael Peinkofer setzt an einem Punkt an, an dem andere Fantasybücher ihre Geschichte längst beendet haben, maximal der Epilog kümmert sich in anderen Werken noch darum, was 37 Jahre danach passiert ist. Aus diesem Grund schwingen in dieser Geschichte zwei Handlungen mit. Einmal die Handlung, die deutlich vor uns ausgebreitet wird, aber eben auch all das, was vor 37 Jahren passiert ist und nicht in allen Einzelheiten erzählt wird, lediglich mit Andeutungen müssen wir als Leser versuchen das Puzzle zusammen zusetzen.
  •  Ich habe die anderen Werke Peinkofers nicht in aller Einzelheit verfolgt, teils gar nicht gelesen, teils nur Auszüge. Aus diesem Grund kann und will ich  nicht vergleichen. 
"Auch wenn so weit das Wasser und endlos liegt das Meer, 
zieht ein Stein doch Kreise, erst leis, dann immer mehr. 
Und noch während Menschen denken und sinnen unentwegt, 
hat der Stein im Wasser längst schon etwas bewegt." (Seite 198)
  •  Tatsächlich habe auch ich zu Beginn des Werkes die Stirn in Falten gelegt. Haben wir es hier nur mit einem Games-of-Thrones-Abklatsch zu tun? Kann man vielleicht sogar von Ideenklau sprechen? Diese Phase muss man als Leser überwinden, denn es gibt einen "Zwerg", der viel Rafinesse mitbringt, es gibt einen Königsrat inklusive Eunuchen, es gibt verschiedene Länder, es gibt mehrere Handlungsstränge, die zunächst scheinbar nichts miteinander zu tun haben. Aber all diese Punkte waren auch schon vor "GoT" vielen High-Fantasy-Romanen eigen. Man kann und sollte es nun weder dieser Geschichte, noch dem Autoren vorwerfen.
  • Denn es entwickelt sich dann eine ganz eigene Handlung, mit eigenen Charakteren, Absichten, Plänen. Ja, das Rad wird hier trotz der 37 Jahre Trennung zu letzten Heldentaten wirklich nicht neu erfunden. Aber das ist meiner Meinung nach nicht notwendig, denn man hat nicht nur solide, sondern gute Fantasykost in der Hand.
  • Spannung und Humor haben mir ein großes Lesevergnügen bereitet. Die Seiten flogen dahin und ich konnte keinerlei Längen feststellen. Natürlich muss die Geschichte erst in Fahrt kommen und zunächst laufen zwei (später sogar drei bis vier) Handlungsstränge nebeneinander, die sich nicht kreuzen. Der Roman ist aber nicht überladen mit Figuren, man kann gut den Überblick behalten und sollte sich von der Personenliste zu Beginn des Buches nicht abschrecken lassen. Die Handlungsstränge kreuzen sich schlussendlich erst auf den letzten 50 Seiten. 
  • Aber alle machen ja auch unmissverständlich klar, dass dies der Auftakt zu einer neuen Reihe ist. Was wäre eine Fantasyreihe, wenn alle Fragen im ersten Buch beantwortet werden und alle Probleme gelöst? Auch das Kartenmaterial deutet auf eine umfassende Geschichte hin, die uns noch viele Stunden Lesevergnügen bereiten kann. Ich hatte das Gefühl einen spannenden Prolog für eine lange Saga zu lesen und bin gespannt, wieviele Bücher es hier am Ende werden!
"Um etwas so abgrundtief zu verabscheuen, wie er es tun, muss man davon überzeugt sein, dass es existiert." Seite 425 




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